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Obama zieht fast mit Clinton gleich

Im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur hat der schwarze US-Senator Barack Obama bei der Zahl der wichtigen "Superdelegierten" seine Rivalin Hillary Clinton fast eingeholt.

Nach Angaben des Senders CNN vom Freitag verringerte sich der Vorsprung der Ex-First Lady von einst etwa 100 Superdelegierten auf nunmehr vier, nachdem sich zwei weitere Kongressabgeordnete hinter Obama gestellt hatten. Einer von ihnen schwenkte von Clinton auf den Senator um. Es ist der dritte Clinton-“Abtrünnige” seit den Vorwahlen vom Dienstag. Obama hatte in North Carolina deutlich gewonnen und in Indiana nur knapp gegen Clinton verloren.

Die insgesamt knapp 800 “Superdelegierten” werden im Kampf um die Nominierung wahrscheinlich zum Zünglein an der Waage werden. Es sind von der Parteiführung bestimmte jetzige oder ehemalige Funktionäre und Amtsträger, die bei der Abstimmung auf dem Wahlparteitag der Demokraten Ende August nicht auf die Vorwahlergebnisse in ihrem Staat festgelegt sind.

Bei den gebundenen Delegierten führt Obama mit rund 170 vor der Ex-First Lady – praktisch uneinholbar, weil nur noch sechs Vorwahlen anstehen. Es wird erwartet, dass beide Bewerber bei jeweils drei von ihnen siegen und sich damit die zu gewinnenden 217 Delegiertenstimmen ungefähr teilen werden.

Damit ist auch Obama trotz seiner Führung auf einen weiteren Zulauf von “Superdelegierten” angewiesen, um die für die Nominierung nötige Mehrheit von 2025 Stimmen zu erreichen.

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