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Obama führt in Indiana und New Hampshire

©EPA
Die ersten Auszählungsergebnisse bei den US-Präsidentschaftswahlen sind da: Demnach führt der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama im Bundesstaat New Hampshire und in Indiana, einer der besonders umkämpften "Swing States".

Der Republikaner John McCain liegt wie erwartet in Kentucky vorne, berichtet die “New York Times” auf ihrer Homepage.

In Indiana liegt Obama mit 56 Prozent vor McCain mit 42 Prozent, dort sind 0,7 Prozent der Stimmen ausgezählt. Bei ebenfalls 0,7 Prozent ausgezählter Stimmen in New Hampshire liegt Obama mit 67 Prozent klar vor McCain mit 33 Prozent. In Kentucky führt McCain wie erwartet klar mit 60 Prozent vor Obama mit 38 Prozent, dort sind erst 0,3 Prozent der Stimmen ausgezählt.

Nach Behördenangaben sind so viele Bürger zu den Urnen geströmt wie nie zuvor. Im Swing State Missouri rechnete die Wahlleitung am Dienstag mit einer Rekordbeteiligung von 78 Prozent, in Ohio zeichnete sich nach Angaben der dortigen Behörden eine Beteiligung von 80 Prozent ab.

“Die Beteiligung ist sensationell”, sagte auch der oberste Wahlleiter von Virginia, Jens Jensen. Bis zehn Uhr am Vormittag hätten bereits 40 Prozent der registrierten Wähler ihre Stimme abgegeben. In Missouri registrierten sich allein 342.000 Neuwähler, in mehreren Wahlbezirken waren lange Schlangen zu sehen. Auch in North Carolina wurde trotz strömenden Regens mit einer Rekordbeteiligung von 70 Prozent gerechnet.

Trotz der hohen Wahlbeteiligung hielten sich die technischen Probleme offenbar in Grenzen. Aus den Staaten Florida, Missouri, Ohio und Virginia, in denen sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Obama und McCain andeutete, wurden zunächst keine größeren Vorkommnisse gemeldet. In Ohio seien “auf unerklärliche Weise” Wähler von den Registrierunglisten gestrichen worden, berichtete die Wahl-Website 866ourvote.com. In Virginia funktionierten einige optische Lesegeräte der Wahlcomputer nicht richtig, manche Wahlbüros öffneten erst mit Verspätung. Auch aus zwei Bezirken in Sarasota im Bundesstaat Florida kamen Berichte über defekte Wahlmaschinen, die ersetzt werden mussten.

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