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Nur noch 3 km/h Toleranz: Neue Radargeräte auch in Vorarlberg im Einsatz

Die Radarboxen werden nach und nach ausgetauscht.
Die Radarboxen werden nach und nach ausgetauscht. ©VOL.AT/APA
In Österreich werden derzeit 67 alte Radarboxen gegen neue digitale Geräte ausgetauscht. Die neue Laser-Technik misst viel genauer und lässt nur noch eine Tempoüberschreitung von drei km/h zu.

Seit dem vergangenen Herbst sind in Vorarlberg die ersten Geräte im Einsatz. Nun werden die fast fünfzig stationären Blitzer im Ländle Standort für Standort umgerüstet.

Kein Blitz mehr sichtbar

Von außen betrachtet gibt es kaum Unterschiede zu den alten Radarboxen, das Innenleben aber hat es in sich: Die Kamera des Geräts wird ab einer Geschwindigkeitsübertretung von drei km/h aktiv, bei über 100 Kilometern pro Stunde gibt es noch eine dreiprozentige Messtoleranz. Außerdem können die neuen Geräte mehrere Autos auf einmal erfassen und in beide Richtungen messen. Auch tückisch: Bei der neuen Technik ist kein Blitz mehr sichtbar, Autofahrer erfahren also meist erst dann von der Strafe, wenn sie ins Haus flattert.

Wichtig für Autofahrer: Die Laser-Geräte messen zwar genauer, ab welcher Überschreitung es eine Strafe gibt, entscheiden aber letztendlich die Behörden. Theoretisch wäre es ihnen aber nun möglich, ab einer Überschreitung von drei km/h zu strafen.

ÖAMTC appelliert an die Behörden

Deshalb appelliert Jürgen Wagner vom ÖAMTC Vorarlberg an die Behörden, das Gebot der Fairness einzuhalten und beispielsweise nicht "auf einer leeren Autobahn bei 133 km/h zu blitzen". Wagner warnt Autofahrer auch davor, die eigene Fahrweise an "Blitzer" anzupassen. Es lohne sich nicht, im Kopf nachzurechnen, wie viel schneller man aufgrund des Blitzers auf der Straße fahren darf. Es sei ein Irrtum, dass man auf zwei bis drei km/h genau fahren könne.

(Red.)

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