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NumberX: Wiener Start-up bietet Karten-Zahlung per App

NumberX hat eine Kooperation mit Mastercard an Land gezogen.
NumberX hat eine Kooperation mit Mastercard an Land gezogen. ©NumberX
Das Wiener Fintech-Starup NumberX bringt eine appbasierte Bezahlkarte und konnte Mastercard als strategischen Partner gewinnen.

Ein neues Start-up aus Wien will beim Zahlen mit dem Smartphone mitmischen. Die Gründer des Finanztechnologieunternehmens NumberX haben am Donnerstag eine App-basierte Bezahlform mittels virtueller MasterCard vorgestellt. Nutzer von NumberX können demnach in Supermarkt und Co. ohne Bargeld und ohne Karte zahlen, sie halten stattdessen ihr Handy zum Kartenterminal.

NumberX-Gründer zuvor bei Revolut und Anyline

Die Gründer Claudio Wilhelmer und Matthias Seiderer sind in der Branche keine Unbekannten. Wilhelmer war zuvor beim Londoner Start-up Revolut für den deutschsprachigen Raum zuständig. Revolut ist der britische Konkurrent der Onlinebank n26. Und Seiderer war bisher Teil des Wiener KI-Technologieunternehmens Anyline.

Die Wiener Firma macht damit unter anderem dem britischen Fintech Curve Konkurrenz, das ein ähnliches Prinzip verfolgt. PayPal bietet via Google Pay in Deutschland mittlerweile ebenfalls eine Zahlung im Geschäft per App und NFC an.

NumberX will Girokonto bei Hausbank ergänzen

Auch der wegen eines milliardenschweren Betrugsskandal in die Pleite geschlitterte Zahlungsdienstleister Wirecard hatte mit "Boon" eine Bezahlapp am Start. Im Gegensatz zu Revolut und N26 baut NumberX darauf, das Girokonto bei der Hausbank zu ergänzen, nicht zu ersetzen.

Der monatliche Pauschalpreis für die Nutzung von NumberX werde zum Marktstart bekannt gegeben, hieß es in der Presseaussendung. Der Start, zunächst in Österreich und Deutschland, ist für die kommenden Wochen geplant.

(APA/red)

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