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Nullnummer im Oberlandderby

Koblach und Röthis trennten sich torlos.
Koblach und Röthis trennten sich torlos. ©Thomas Knobel
Koblach.  Das torlose Remis im Schlagerspiel zwischen dem Tabellendritten FC Koblach und dem Zweitplatzierten SC Röthis hilft niemandem der beiden Mannschaften entscheidend weiter.

Vielmehr steht Spitzenreiter Altach Amateure nach dem 4:1-Erfolg in Wolfurt vor dem Herbstmeistertitel in der Vorarlbergliga. Die Rheindörfler benötigen im letzten Spiel dieses Jahres daheim gegen Bizau nur noch einen Zähler um auf dem ersten Tabellenplatz zu überwintern. Das Oberlandderby hielt nicht ganz den Erwartungen, die man im Vorfeld erhoffen durfte, stand. Es fehlte „nur“ die Würze, sprich Tore. Allerdings ließ auch das holprige Spielfeld im Lohma keine technischen Gustostückerln zu.

Koblach gegen Röthis war auch das Spiel der vergebenen Torchancen. Bei den Vorderländern gab es vor dem Anpfiff in punkto Aufstellung doch einige Überraschungen. So ließ Röthis-Coach Zeljko Milosevic die beiden Stammspieler Standardkeeper Marcel Domig und Mittelfeldspieler Simon Eiler wegen Undiszipliniertheiten auf der Ersatzbank Platz nehmen. Röthis bleibt nach der Nullnummer auf Platz zwei, Koblach ist Dritter. „Wir waren die klar spielbestimmende Elf, Röthis hat nur die Partie zerstört, zwei Punkte wurden von uns verschenkt, Röthis hat einen glücklicher Zähler geholt“, so Koblach-Trainer Dieter Alge. Röthis-Präsident Andreas Nachbaur war zwar wegen des Erreichens des Punktgewinns zufrieden, aber einen Schönheitsfehler hat es allemal. Pechvogel des Topduells war Röthis-Leitfigur Gernot Kopf: Der 36-jährige Mittelfeldregisseur schied nach einem Zweikampf mit Koblachs Michael Gasser mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch kurz vor dem Schlusspfiff verletzt aus und musste ins Spital eingeliefert werden. Für Kopf droht nun wirklich das Karriereende, nachdem er im Vorjahr schon seinen dritten Kreuzbandriss erlitt. Übrigens: Koblachs Goalgetter Matthias Amann hatte diesmal sein Visier nicht gut eingestellt: Der Angreifer vergab gleich drei sogenannte Hundertprozentige (15./70./88.). Aber auch die Vorderländer fanden durch Daniel Salzger (13.) und Senaid Omerovic (51.) zwei Riesenchancen vor, die allesamt kläglich vergeben wurden.

Thomas Knobel
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