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InterSky konnte Weihnachtsgeld ausbezahlen

Im vergangenen Jahr hat InterSky mit dem Kauf von zwei neuen Flugzeugen des Typs ATR72-600 gezielt auf Expansion gesetzt.
Im vergangenen Jahr hat InterSky mit dem Kauf von zwei neuen Flugzeugen des Typs ATR72-600 gezielt auf Expansion gesetzt. ©Intersky
Die Vorarlberger Regionalfluglinie InterSky hat ihre finanziellen Turbulenzen nach eigenen Angaben überwunden. Das ausstehende Weihnachtsgeld sei im Jänner an alle Mitarbeiter ausbezahlt worden, teilte Geschäftsführerin Renate Moser am Freitag per Aussendung mit.
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Der vorgenommene Expansionskurs beginne Früchte zu tragen, berichtete Moser von einer Steigerung bei den Vorausbuchungen um 39 Prozent.

Das abgelaufene Jahr sei von schnellem Wachstum, aber auch herben Rückschlägen geprägt gewesen, bekannte die Geschäftsführerin. Eine nicht eingehaltene Zusage seitens der Swiss habe Umsatzausfälle in Millionenhöhe beschert, die man aus eigener Kraft nicht habe ausgleichen können. Aufgrund der Bereitschaft der Gesellschafter, zusätzliche Mittel bereitzustellen, sowie von Zugeständnissen von Mitarbeitern und Partnern habe man den Flugbetrieb aber in vollem Umfang aufrechterhalten können, so Moser.

Spekulationen über Verlust

Die Fluggesellschaft habe im Vorjahr erstmals mehr als 200.000 Passagiere befördert und die Umsatzgrenze von 30 Mio. Euro (2012: 160.000/22,6 Mio.) überschritten. Die Zahlen sind allerdings nur indirekt vergleichbar, da InterSky im Vorjahr die Flotte um zwei Flugzeuge erweitert und drei Strecken neu ins Programm genommen hat. Zum Verlust machte Moser keine Angaben. In Medien kolportierte Abgänge im Bereich von acht bis zehn Mio. Euro wurden von der Fluggesellschaft als viel zu hoch dementiert.

Deutlich mehr Vorausbuchungen

Nach der schwierigen Zeit zeige der eingeschlagene Expansionskurs nun Wirkung. “Die Zahl der Vorausbuchungen stieg gegenüber dem Vorjahr um stolze 39 Prozent”, stellte Moser fest. Neben der erfreulichen Entwicklung bei den Linienflügen wachse auch das Chartergeschäft deutlich. Durch die größere Flotte ließen sich die Auslastung der Flugzeuge und die Erträge pro Flug optimieren, so Moser. Das wiederum ermögliche, das Preisniveau der Tickets insgesamt zu senken. Tickets für Vollzahler seien um bis zu 20 Prozent günstiger geworden.

Die InterSky mit Heimatflughafen im deutschen Friedrichshafen am Bodensee (Baden-Württemberg) wurde im Dezember 2001 von Renate Moser und Rolf Seewald gegründet. Wirtschaftliche Schwierigkeiten führten 2012 zum Einstieg der Intro Group rund um Hauptgesellschafter Hans Rudolf Wöhrl. Die Intro Group stellte seit damals sechs Mio. Euro an Betriebsmitteln zur Verfügung. Für heuer waren seitens der Intro Group – bei sichergestellter Liquidität der InterSky – noch einmal zwei Mio. Euro an Investitionen angekündigt.

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