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Nordkorea verschärft den Konfrontationskurs

Im Konflikt mit Südkorea und den Vereinigten Staaten hat Nordkorea seinen Konfrontationskurs weiter verschärft. Ein Atomangriff auf die USA sei endgültig genehmigt worden, teilte der Generalstab der nordkoreanischen Volksarmee am Donnerstag mit. Zudem blockierte die Führung in Pjöngjang den zweiten Tag in Folge den Zugang für Südkoreaner zum gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong.
"Meine Flucht aus Nordkorea"
Grafik: Sonderzone um Kaesong
Situation um Kaesong spitzt sich zu
Chronologie der Ereignisse


In einer über die amtliche Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung erklärte der Generalstab, bei dem “gnadenlosen Einsatz” könnten “moderne” Waffen eingesetzt werden. Die Regierung in Washington werde formal darüber informiert, dass dies eine Reaktion auf Drohungen aus den USA sei.

Die USA reagierten auf die immer schärfer werdenden Drohungen mit dem Aufbau einer Raketenabwehr auf der Pazifikinsel Guam. US-Verteidigungsminister Hagel begründete den Schritt mit der “realen und klaren Gefahr”, die von dem kommunistischen Staat ausgehe. Wenige Stunden nach der Ankündigung verlegte Nordkorea am Donnerstag eine Mittelstreckenrakete an seine Ostküste. Es war jedoch zunächst unklar, ob sie mit einem Sprengkopf versehen war.

Südkoreanische Medien berichteten unter Berufung auf Regierungskreise, Nordkorea habe im Zug eine Mittelstreckenrakete vom Typ “Musudan” an die Ostküste transportiert. Sie hat vermutlich eine Reichweite von 3.000 Kilometern und könnte damit Ziele in Südkorea, Japan und wohl auch Guam erreichen. Unabhängigen Experten zufolge hat Nordkorea diese Art Rakete noch nicht getestet. An Nordkoreas Ostküste befindet sich eine Abschussrampe, die in der Vergangenheit bereits für Tests von Langstreckenraketen genutzt wurde. Diese schlugen allerdings fehl.

Der Industriekomplex Kaesong blieb auch am Donnerstag abgeriegelt. Nordkorea drohte damit, die Anlage komplett zu schließen, obwohl sie ein wichtiger Devisenbringer für das verarmte kommunistische Land ist. Die südkoreanische Regierung erklärte, der Norden erlaube 222 Arbeitern aus dem Süden am Donnerstag die Ausreise. Danach würden sich noch 606 Südkoreaner in der Anlage befinden. Südkorea forderte seine Staatsangehörigen auf, das Gebiet auf nordkoreanischem Boden zu verlassen. Dort befinden sich mehr als 100 südkoreanische Unternehmen, in denen rund 50.000 Nordkoreaner beschäftigt sind.

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