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Nordkorea kappt "heißen Draht" zum Süden

Die nordkoreanische Armee droht dem Nachbarn im Süden und den USA.
Die nordkoreanische Armee droht dem Nachbarn im Süden und den USA. ©EPA
Nordkorea hat seine Kriegsrhetorik gegenüber dem Süden und den USA erneut verschärft. Ein Krieg könne jeden Moment ausbrechen, sagte ein Militärsprecher am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Daher werde auch die letzte noch bestehende Kommunikationsverbindung zwischen dem Norden und Süden auf der koreanischen Halbinsel gekappt.
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Nordkorea hatte bereits zuvor Anrufe über eine Leitung mit den im Grenzgebiet zur Überwachung des Waffenstillstands stationierten US-Truppen nicht mehr beantwortet. Die letzte Verbindung besteht zwischen dem nord- und südkoreanischen Militär. Genutzt wird sie etwa für das Industrieprojekt in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong. In der Sonderwirtschaftszone arbeiten mehr als 50.000 Nordkoreaner in südkoreanischen Fabriken.

Über die sogenannte militärische Leitung an der Westküste wurde bisher der Pendelverkehr für den gemeinsamen Industriekomplex in Kaesong geregelt. Inwieweit die Leitungstrennung den Pendlerverkehr treffe, müsse bis zum nächsten Morgen abgewartet werden, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul.

Die Spannungen zwischen dem kommunistischen Nordkorea auf der einen und Südkorea und den USA auf der anderen Seite hatten sich in den vergangenen Wochen verschärft. Nordkorea drohte den USA mit einem atomaren Erstschlag. Zuvor hatte es einen erneuten Atomtest ausgeführt, auf den die Vereinten Nationen mit schärferen Sanktionen reagierten. Die beiden koreanischen Staaten befinden sich seit dem Krieg von 1950 bis 1953 formal noch im Kriegszustand.

Nordkoreas Führung plant für die kommenden Tagen eine “wichtige” Zusammenkunft. Noch im März solle das Politbüro der Kommunistischen Partei zusammenkommen, “um über eine wichtige Angelegenheit zu beraten und zu entscheiden”, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Es werde darum gehen, “die koreanische Revolution siegreich voranzubringen”.

Die USA und Südkorea vereinbarten am Freitag eine verstärkte militärische Zusammenarbeit. Die US-Regierung verpflichtete sich, Südkorea selbst bei kleineren Provokationen militärisch beizustehen. Nordkorea drohte daraufhin am Dienstag mit Angriffen auf Militäranlagen in den USA.

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