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Nord. Kombination: Gottwald siegt

Doppel-Olympiasieger Felix Gottwald hat sich am Dreikönigstag eindrucksvoll an der Spitze der Nordischen Kombination zurückgemeldet. Der Salzburger Bernhard Gruber erreichte Rang fünf.

Der Salzburger feierte in Oberstdorf im ersten Einzelbewerb im Neuen Jahr seinen ersten Erfolg im Weltcup seit einem Jahr (Ruhpolding) und den insgesamt 19. seiner Karriere, die im März zu Ende gehen wird.

Nach Rang zwölf im Springen setzte sich der Salzburger im 15-km-Langlauf mit 4,6 Sekunden Vorsprung auf den Finnen Hannu Manninen durch, der die Weltcup-Führung vom sechstplatzierten Tiroler Christoph Bieler übernahm.

Gottwald war mit seinen Sprüngen zufrieden („Im ersten Durchgang hatte ich auch etwas Glück mit den Bedingungen“), trotz des beträchtlichen Rückstandes von 2:20 Minuten hatten er und der 16 Sekunden später gestartete Manninen gemeinsam mit Sebastian Haseney (GER) und Bill Demong (USA) schon nach elf Kilometern zum alleine führenden Bernhard Gruber aufgeschlossen. Der Salzburger, die Nummer eins im Springen, erreichte schließlich mit Rang fünf (51,3 zurück) sein bestes Weltcup-Resultat.

Den Sieg machte im Finale ein Quartett unter sich aus. Und da beeindruckte Gottwald mit seiner Stärke im Anstieg. Er verschärfte das Tempo einige Male („Ich habe die Konkurrenz abgetastet“), ehe er im letzten Anstieg seinen Rivalen unwiderstehlich davonzog. „Ich habe noch eine Rechnung offen gehabt mit der WM-Strecke“, sagte Gottwald, der bei den Titelkämpfen 2005 in der letzten Abfahrt nach diesem Anstieg die Führung verspielt und Rang drei belegt hatte.

„Ich bin sehr zufrieden, weil ich Geduld gehabt habe. Der Sieg zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, erklärte Gottwald im Hinblick auf die WM in der zweiten Februar-Hälfte in Sapporo. „Mit so einem Erfolg wird man lockerer und das ist nur gut für das Springen.“ Auf der Schanze hat der Wahl-Ramsauer, der in einer Woche 31 Jahre alt wird, noch großes Potenzial, da könnte er seine Ausgangsposition für das Laufen stark verbessern.

Der neue Cheftrainer Alexander Diess freute sich über den dritten Saisonsieg nach zwei Triumphen Bielers. „Es war ein Wahnsinnsrennen. Ich bin heiser und sprachlos“, meinte der Oberösterreicher, der neben dem Sieger auch die Leistungen von Bernhard Gruber, Bieler und Michael Gruber (9.) hervorhob. Mario Stecher hatte nach starkem Training keine guten Bedingungen auf der Schanze, verbesserte sich im Laufen aber von Rang 17 auf 13.

Bieler reist als Weltcup-Zweiter zur nächsten Station ins Fleimstal (13./14. Jänner). Der Team-Olympiasieger landete schon zum vierten Mal in Serie an sechster Stelle. „Auf der Schanze habe ich heute nicht alles gezeigt, das ich momentan drauf habe, zudem hatte ich auch Pech mit dem Wind“, sagte Bieler. “Über Rang sechs freue ich mich trotzdem sehr.“

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