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NÖ: Auch Tourismus-Infrastruktur betroffen

Die Hochwasser-Katastrophe in Niederösterreich hat auch Auswirkungen auf die Tourismus-Infrastruktur. Betriebe im Kamptal und an der Donau in Mitleidenschaft gezogen.

Vor allem im Kamptal und an der Donau sind Beherbergungsbetriebe zum Teil erheblich in Mitleidenschaft gezogen, Rad- und Wanderwege zerstört worden. Zu beziffern waren die Schäden vorerst nicht. Die Niederösterreich Werbung gab am Freitagvormittag einen Überblick zur Situation.

Trotz zum Teil massiver Schäden war im Norden des Landes der Großteil der Hotels und Beherbergungsbetriebe von den Fluten verschont geblieben. So waren etwa die Kur- und Gesundheitszentren im Oberen Waldviertel unbeeinträchtigt. Weiter geöffnet ist auch das Bio-Trainingshotel in Gars am Kamp. Aktiv-Hotel und China- Zentrum sind hingegen vorerst unbenützbar. Wann die im vergangenen Jahr bzw. im März 2002 ón Betrieb genommenen Einrichtungen wieder geöffnet werden können, wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen.

Im Stift Zwettl musste die Erlebnisschau „Wer’s glaubt wird selig?“ geschlossen werden. Mit einer Wiedereröffnung wird laut Niederösterreich Werbung im September gerechnet. Kirche, Kreuzgang und das mittelalterliche Dormitorium können weiterhin besucht werden. Im Nationalpark Thayatal waren vorerst alle Wege gesperrt, eine teilweise Öffnung ist frühestens am Montag zu erwarten. In der Ysperklamm ist nach der Zerstörung einer Brücke nur der erste Teil begehbar.

Auf dem Stausee Ottenstein ist die Ausflugsschifffahrt wieder in Betrieb. Der Transfer im Rahmen der Kamp-Thaya-March-Radroute (im Kamptal sind Teile der Route zerstört, Anm.) bleibt vorerst eingestellt. Der See selbst ist stark verschmutzt. Die touristischen Nutzung der übrigen Kamptal-Stauseen ist derzeit nicht möglich. In Raabs a.d. Thaya wurde das Hotel Thaya überschwemmt.

In der Region Wachau-Nibelungengau sind in den meisten Beherbergungsbetrieben die Aufräumarbeiten angelaufen. Die ersten Wiedereröffnungen sollen bereits am Dienstag erfolgen, so die Niederösterreich Werbung. Nach Dürnstein und Spitz war die Zufahrt Freitagvormittag noch nicht möglich.

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