Nicht ohne Staubsauger

Der englische Fußballstar Wayne Rooney hat eine seltsame Einschlafgewohnheit: Der 20-Jährige braucht das Geräusch eines Staubsaugers.

Zumindest muss der Fön seiner Freundin Coleen McLoughlin laufen, wenn es mit dem Einschlafen klappen soll.

„Ich habe schon so viele Haartrockner ruiniert, weil ich sie bis zur Überhitzung laufen ließ, dass Coleen es wirklich hasst“, sagte Rooney nach Angaben der britischen Zeitung „Mail on Sunday“. „Aber sie lässt mich keinen Staubsauger einschalten, wenn wir zusammen sind.“

Der Fußballer habe eindeutig eine Zwangsneurose, schreibt das Blatt. Über derartige psychische Störungen können sich die Erkrankten fast nie aus eigener Kraft hinwegsetzen. Seinen Staubsauger-Tick gestand der Kicker-Millionär von Manchester United in seiner Autobiografie ein, aus der die Zeitung vorab zitierte.

Darin spielt Rooney seinen Ruf als harter Bursche herunter: „Die Leute schauen auf einen und besonders, wie man da draußen auf dem Spielfeld ist, und sie stellen sich vor, deinen Charakter zu kennen. Aber sie kennen ihn nicht. Im wirklichen Leben bin ich eine recht sensible, zurückgezogene, scheue Person. Das ist die Vorstellung von mir selbst.“

Der Fußballer, der 50.000 Pfund pro Woche verdient (75.000 Euro), war mit 16 Jahren entdeckt worden. Unter Umgehung der Jugendliga kam er schon bald in die englische Nationalmannschaft. Bei der Fußball-WM in Deutschland gelang es Rooney, der in einem Arme-Leute-Viertel von Liverpool aufwuchs, seine sensible Seite zu verbergen: Im Spiel gegen Portugal bekam er eine Rote Karte, nachdem er Ricardo Carvalho brutal in den Unterleib getreten hatte.

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