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Kopftuch-Protest: Kleine Mädchen werden instrumentalisiert

Ob diese Mädchen freiwillig agieren, ist äußerst fraglich.
Ob diese Mädchen freiwillig agieren, ist äußerst fraglich. ©Twitter
Ein Protest gegen das von der Regierung geplante Kopftuchverbot für Kinder sorgt gerade für hitzige Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Versehen mit dem Hashtag "NichtOhneMeinKopftuch" protestieren Mädchen im Kindergartenalter gegen das neue Gesetz.

Auf den Bildern sind kleine Mädchen zu sehen, die Schilder mit dem Satz “Nicht ohne mein Kopftuch” hochhalten. Viele User stellen verständlicherweise in Frage, dass die Mädchen selbst auf diese Idee gekommen sind und kritisieren, dass hier offenbar Kinder instrumentalisiert worden seien.

"Das Kopftuch - meine Identität" steht auf dem Schild. ©Twitter
Auch diese Mädchen halten für den Protest her.
Auch diese Mädchen halten für den Protest her. ©Twitter
Dieses Mädchen scheint noch im Kindergartenalter zu sein.
Dieses Mädchen scheint noch im Kindergartenalter zu sein. ©Twitter

Viele User können nicht glauben, dass Frauen in anderen Ländern ihre Kopftücher verbrennen, während Muslime in Österreich an ihrer Verschleierung festhalten. User “Hadi ya” schreibt dazu: “Wo anders verbrennen Frauen ihre Kopftücher und bei uns wird das Mittelalter wieder eingeführt…”

Die diskutierten Bilder werden wohl auch der Intitiative Liberaler Muslime sauer aufstoßen, denn sie setzen sich schon länger für das Kopftuchverbot bei Kindern ein. “Loyalität nur dem Islam gegenüber, statt auch gegenüber unserer Gesellschaft, schadet dagegen uns allen und ist gegen die Werte und Gesetze in Europa gerichtet. […] Die Kopftuchkontroverse muss mit einem Kopftuchverbot, vor allem bei Kindern, sofort beendet werden”, heißt es auf der Homepage der Organisation.

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Die VOL.AT Redaktion

(Red.)

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