Nicht ganz koscher - Kritik und Trailer zum Film

Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie in Jerusalem zu entgehen, bietet Ben an, ins ägyptische Alexandria zu fliegen, um die dort ansässige, vormals größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Nachdem Ben zuerst das Flugzeug verpasst hat und dann auch noch in der Wüste Sinai aus dem Bus geflogen ist, wird Adel, ein Beduine auf der Suche nach seinem Kamel, Bens letzte Hoffnung.

Kaum ein bunteres Sub-Genre gibt es als die sogenannte Culture-Clash-Komödie, in der vermeintlich gänzlich gegensätzliche, völlig unvereinbare Welten aufeinander treffen. Das wilde Jonglieren mit Klischees und Vorurteilen kann fürwahr sehr erfrischend sein, geht aber auch gern mal an in die Hose. In "Nicht ganz koscher" sind es ein arabischer Beduine und ein ultraorthodoxer Jude, die in einer Wüste aufeinander treffen. Ab Freitag im Kino.

Nicht ganz koscher - Kurzinhalt zum Film

Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie in Jerusalem zu entgehen, bietet Ben an, ins ägyptische Alexandria zu fliegen, um die dort ansässige, vormals größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Der nämlich fehlt dringend der zehnte Mann, um das wichtige jüdische Pessachfest zu begehen. Nachdem Ben zuerst das Flugzeug verpasst hat und dann auch noch in der Wüste Sinai aus dem Bus geflogen ist, wird Adel, ein Beduine auf der Suche nach seinem Kamel, Bens letzte Hoffnung. Und als dann auch noch das Auto das Zeitliche segnet, kämpfen die beiden vermeintlich so ungleichen Männer bald ums Überleben.

Nicht ganz koscher - Die Kritik

Die Hauptrolle des orthodoxen Juden Ben spielt Luzer Twersky, bekannt etwa durch das ausgezeichnete Drama "Felix und Meira" (2014) oder die Netflix-Doku "One of Us" (2017). Hitham Omari, der den Adel gibt, könnte man kennen durch seinen Auftritt im preisgekrönten Drama "Bethlehem" von Yuval Adler.

Bereits im Jahr 2011 wurden die beiden Regisseure Stefan Sarazin und Peter Keller mit dem Deutschen Drehbuchpreis für ihre Ideen zu diesem Werk ausgezeichnet. Ein Drehbuch allein aber macht noch keinen kompletten Film. Und so hat es bis zur endgültigen Fertigstellung des zweistündigen, teils in Jordanien gedrehten Culture-Clashs mit dem Untertitel "Eine göttliche Komödie" dann eben noch ein paar Jahre gedauert.

(APA/Red)

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