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Neustart nach Vogelgrippe-Drama

Klaus Flatz kann wieder lachen
Klaus Flatz kann wieder lachen ©NEUE/Hartinger
Hard - Im November ist auf dem Hof der Familie Flatz in Hard die Vogelgrippe festgestellt worden. Der gesamte Putenbestand musste deswegen gekeult werden. Vor Kurzem haben Klaus und Judith Flatz den Neuanfang gewagt.

Kein Gackern – kein Schnattern. Ungewohnte Stille hat vergangenen Winter auf der Putenfarm an der Harder Landstraße geherrscht. Eine schmerzhafte Stille für Geflügelzüchter Klaus Flatz. Sein gesamter Puten-Bestand musste im November nämlich wegen der Vogelgrippe getötet werden. Über 1000 Tiere. Und Flatz stand quasi vor den Scherben seiner Existenz. „Von einem Tag auf den anderen war alles anders“, erzählt er. Auch vier Monate später scheint er noch immer kaum fassen zu können, was damals passiert ist.

Klaus und Judith Flatz bewirtschaften den Jenny-Hof seit 1988 in zweiter Generation. Vor 25 Jahren hat der Landwirt mit der Putenzucht begonnen. Zudem betreibt die Familie einen Naturprodukte-Laden. Regelmäßig vertreten sind die Nahrungsmittelproduzenten auch auf den Märkten in Bregenz und Dornbirn. „Gerade vor Weihnachten läuft das Geschäft normalerweise besonders gut“, erzählt Flatz, während er auf einem Stuhl in der Sitzecke des Hof-Ladens Platz nimmt. Zu kaufen gibt es im Geschäft sowohl eigene Produkte als auch ausgesuchte Handelsware. In den Regalen sind unter anderem hausgemachte Nudeln, Wein oder Öle zu finden. Verschiedenste Putenprodukte werden an der heißen Theke angeboten. Rechts neben dem Eingang stapeln sich Kisten mit Gemüse und frischem Obst. Daneben steht ein blondes Mädchen, das seine Mama beim Einkaufen beobachtet und genüsslich in einen saftigen Apfel beißt. „Frida ist einer unserer Stammgäste“, erklärt der Chef und lächelt der Kleinen zu, ehe er sich wieder den ernsten Themen zuwendet.

Über 1000 Puten tummelten sich Anfang November 2016 in den Ställen der Familie Flatz. „Dann ist eines der Tiere plötzlich an Durchfall erkrankt“, erinnert sich der erfahrene Geflügelzüchter. Sogleich habe er das Tier natürlich untersuchen lassen. „Das war an einem Mittwoch.“ Obwohl einige Tage zuvor einige tote Wildvögeln am Bodenseeufer gefunden und bei diesen die Vogelgrippe nachgewiesen worden war, hätte er nie damit gerechnet, dass seine Puten infiziert sein könnten.

Doch dann ging alles Schlag auf Schlag. Wegen des Verdachts auf Geflügelpest wurden Proben an die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) nach Mödling geschickt. Und dort wurde das für Vögel hochansteckende H5N8-Virus tatsächlich nachgewiesen. „Am Freitag haben wir das Ergebnis bekommen. So wirklich realisiert habe ich damals nicht, was passiert. Es gab so viel zu erledigen. Ich bin gar nicht dazu gekommen, über die Situation nachzudenken.“

Den ganzen Artikel lesen Sie in der “Neue am Sonntag

(Quelle: NEUE/Fetz)

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