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Neujahrstreffen der Mundartdichter

Egon Moser schrieb sein 3. Kehlegger Dorfbuch
Egon Moser schrieb sein 3. Kehlegger Dorfbuch ©Pezold
Eine geballte Ladung Sprachgewandtheit fand sich vergangene Woche im Gasthof Lamm zum Neujahrstreffen ein.
Neujahrstreffen der Mundartdichter

Rankweil. Rund 30 Mundartdichter aus dem ganzen Ländle trafen sich am vergangenen Mittwochnachmittag, um gemeinsam einen Blick auf das Dichterjahr 2018 zu werfen. Nicht nur einer der altbekannten Schreiber konnte sich über Auszeichnungen und erfolgreiche Buchverkäufe freuen. Zum Treffen hatten Ulrich „Gaul“ Gabriel und Rosie Mußner im Namen der unart.produktion eingeladen. Im Saal des Gasthofs Lamm tauschte sich die Riege der Mundartakrobaten über die Wichtigkeit der Dialektsprache und vergangene, sowie geplante Projekte aus.

Leidenschaft Dialekt

Birgit Rietzler, Mundartdichterin aus dem „Wald“ fungierte an diesem Nachmittag als Moderatorin und hob die besonderen Leistungen ihrer Kollegen hervor. So hatte Heinrich Pfanner, ehemals Lehrer in St. Gallenkirch, jahrelang Schülersprüche gesammelt und in einem Buch verewigt. Maria Ettlinger erzählte stolz über ihr Kinderbuch, Helene und Franz Rüdisser kümmern sich intensiv um Flüchtlinge und freuen sich über deren Interesse am Vorarlberger Dialekt. Aber auch Auszeichnungen pflastern den Weg der Mundartdichter, so erhielt Berta Thurnherr „Da goldene Türka“, einen Kulturpreis, der im Schweizer Rheintal an Menschen verliehen wird, die sich um die Kultur verdient machen. Ulrich Gabriel stellte das Werk seines Bruders Andreas vor: „Die Kartenspieler“, das in hochdeutsch verfasst wurde, jedoch auch als Dialekt-CD erhältlich ist. Aus der kulturell sehr engagierten Familie Hofer gab es auch erfreuliches zu verkünden, Dialekt-Urgestein Otto Hofer erhielt das „Große Verdienstzeichen des Landes, überreicht vom Landeshauptmann, während Tochter Ingrid Hofer für das beste Kinderlied-Album ausgezeichnet wurde. Egon Moser hat in Eigenregie sein 3. Kehlegger Dorfbuch heraus gebracht – „Kehlegg ist besser erforscht als Berlin“ so Ulrich Gabriel.

Die Mundart Parade geht weiter

Man warf nicht nur einen Blick zurück, sondern tauschte sich auch über die Projekte für das Jahr 2019 aus. Auch wenn in diesem Jahr kein Mundartmai stattfindet, wird man sich doch am 31. Mai im Gasthof Löwen in Tisis treffen, um der lieb gewordenen Gewohnheit Genüge zu tun. Es werden dabei auch special guests aus der Schweiz und dem Allgäu erwartet. Beim Treffen war auch Marie-Rose Cerha anwesend, die den Mundartdichtern nahe legte, Mitglied bei Literatur Vorarlberg zu werden. Solange Koryphäen wie Jack Griss, Helga Schwärzler, Kurt Spirig, Adolf Vallaster uva. sich um den Erhalt der verschiedenen Dialekte kümmern und ihr Sprachwissen weiter geben, wird es Treffen geben, werden Bücher und Gedichte geschrieben und wird der Nachwuchs sich am geistigen Reichtum der altbekannten Könner nähren können. PE

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