Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Neues Zentrum der Pandemie-Bekämpfung: Corona-Teststation im Messeareal

©VOL.AT/Mayer
Die stationäre Probenentnahmestelle ist übersiedelt: Seit Sonntag wird nicht mehr in Röthis, sondern im Dornbirner Messeareal getestet. Am Dienstag besichtigten LH Wallner und LR Rüscher die neue Teststraße und das im Aufbau befindliche Notversorgungszentrum.
Messequartier: Lokalaugenschein
NEU
Corona-Teststation im Messeareal
NEU

Für Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher ist das Messequartier in Dornbirn Vorarlbergs Zentrum für Pandemiebekämpfung. Die Übersiedlung des Testzentrums vom Röthner Frutzpark war erfolgreich. Seit Sonntag finden die stationären Probeentnahmen im Messequartier statt.

Mit der Verlegung des Standorts gehe eine Ausweitung des Testangebots und der Testkapazitäten einher, so die Landesrätin. Zusätzlich zur PCR- steht auch eine Antigenteststraße für Kontaktpersonen der Kategorie eins zur Verfügung. Auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Roten Kreuzes konnten verbessert werden: Statt im Freien arbeiten sie jetzt in Halle 11. Künftig sind auch mehr Mitarbeiter in der Abnahmestelle beschäftigt. In Summe arbeiten 70 Personen dort, weitere 20 sind mit mobilen Teams unterwegs. "Von den Testungen her sind wir momentan bei rund 1000 Probeabnahmen pro Tag", erklärt Landesrätin Rüscher.

Testung nur mit Termin

Testpersonen werden dringend ersucht, nur mit Termin zum Test zu kommen und die festgelegten Abläufe einzuhalten: Fahrzeug parkieren, Mund-Nasen-Schutz aufsetzen und per SMS zugewiesenen Eingang (PCR oder Antigen) wählen. Vor dem Eintritt Hände gut desinfizieren, danach Nummer und Ausweis beziehungsweise E-Card bereithalten. An jene Anmeldestation mit Anfangsbuchstaben des Nachnamens wenden. Dort erfolgt die Probeentnahme. "Wir haben sehr viel Energie in die Planung gesteckt und daher funktionieren die Abläufe jetzt so, wie wir's uns gedacht haben: Sehr geordnet und ruhig und effizient", meint Julian Spiegel, Leiter der stationären Probeentnahme im Messequartier. Angst oder Bammel vor dem Test müsse man keine haben. "Der Test ist sicher nicht das Angenehmste, was man an einem Tag erlebt, aber es tut nicht weh, ist gleich vorbei und unsere Mitarbeiter sind sehr einfühlsam, wenn sie das machen", gibt Spiegel gegenüber VOL.AT zu verstehen.

Das Notspital soll nächste Woche öffnen. Bild: VOL.AT/Mayer

Notspital immer noch im Aufbau

Das Notversorgungszentrum befindet sich derzeit noch im Wiederaufbau. Dieser soll in wenigen Tagen abgeschlossen sein. Es könnte bereits nächste Woche in Betrieb gehen. Damit werden in Kürze weitere 200 Betten für Covid-19-Patienten zur Verfügung stehen. Das vom LKH Bregenz betriebene Notversorgungszentrum ist für jene Patienten vorgesehen, die aufgrund einer Erkrankung spitalspflichtig sind, aber keine relevanten sonstigen Nebenerkrankungen haben. Die Betten sind in Kojen von jeweils zwei Patientinnen aufgeteilt.

Spitzen künftig abfedern

Auch das Infektionsteam wurde weiter aufgestockt. Insgesamt 225 Personen sind jetzt dort tätig. Allein im Oktober wurden 63 Personen neu eingeschult. Am vergangenen Wochenende waren zusätzlich 150 Landesbedienstete beim Infektionsteam und 30 in der Landessanitätsabteilung im Einsatz. Damit sei es gelungen, sämtliche Fälle abzuarbeiten, so Wallner. Gleichzeitig konnte die Umstellung auf digitale Erstinfos erfolgreich etabliert werden. So werden sowohl Erkrankte als auch Kontaktpersonen schnell und unbürokratisch informiert, was die Abläufe vereinfacht und enorm beschleunigt. Wer beim Hausarzt ein positives Antigen-Testergebnis erhalten hat, wird gleich in der Ordination über die sofortige Absonderung für sich und die Personen im gemeinsamen Haushalt informiert. "Die Verstärkung in allen Bereichen soll beibehalten werden, um künftige Spitzen abfedern zu können", informiert der Landeshauptmann. In einem nächsten Schritt sollen auch Bescheide digital automatisiert erstellt werden. Damit wollen Rüscher und Wallner das Contact Tracing wieder in den Griff bekommen.

Alle News zur Corona-Pandemie auf VOL.AT

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Coronavirus
  • Dornbirn
  • Neues Zentrum der Pandemie-Bekämpfung: Corona-Teststation im Messeareal
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen