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Neues Jugendhaus in Feldkirch eröffnet

Das Graf Hugo wurde feierlich eröffnet.
Das Graf Hugo wurde feierlich eröffnet. ©Emir T. Uysal
Feierliche Eröffnung des neuen Graf Hugos in Levis.
Graf Hugo eröffnet (2019)

FELDKIRCH Vom ältesten Jugendhaus Vorarlbergs wurde Abschied genommen. Und mit großer Spannung war es vergangenen Samstag so weit: Das neue Graf Hugo in der Reichsstraße 143 eröffnete offiziell. Die Stadt Feldkirch hat für das neue Jugendhaus in Levis das ehemalige „Deutschmann-Areal“ erworben. Auf diesem Grundstück befinden sich mehrere Gebäude, die nicht alle für die Nutzung als Jugendhaus verwendet werden. Wie und vor allem was alles in das neue 2,8-Millionen-Euro-Projekt investiert wird, wurde mittels Beteiligungsprozess eruiert. Auf 1760 Quadratmeter Nutzfläche (42 Räume) werden keine Wünsche offengelassen. „Die Aufgabe war es aus dem Komplex ein Haus entstehen zu lassen“, meint Architektin Susanne Stöckerl. „Es war schön zu sehen, dass nach jeder Begehung die anfängliche Skepsis nachließ.“ Aus dunklen, rohen Räumen wurden gemütliche Rückzugsorte gezaubert. Ein komplett neuer Konzertraum mit großer Bühne und Backstage-Bereich schafft nun auch Platz für junge Künstler. Das Herzstück des neuen Zentrums bildet dabei das Café samt angeschlossener Küche im Untergeschoss.

 

Neue Erinnerungen schaffen

„Es ist nie einfach von Erinnerungen loszulassen“, kommentiert Bürgermeister Wilfried Berchtold das Theaterstück „Gom’r Hugo, Bro!“ zur Eröffnung. Neun Jugendliche erzählen in ihrem Stück von Freud‘ und Leid des alten Graf Hugo. Mit klarer Botschaft gegen Sexismus und Rassismus sowie dem gegenseitigen Respekt – soll das auch das neue Haus begleiten. Nun sei es Zeit neue Erinnerungen zu schaffen. Nach dem Stück wurde auf der Bühne für zwei Rapper Platz geschaffen. Bruder Markus vom Kapuzinerkloster der Franziskaner segnete anschließend das Haus. Im Rahmen der Eröffnung erzählten neben dem Bürgermeister, Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, OJAF-Geschäftsführerin Monika Valentin, OJAF-Obmann Helmut Weiss und die Architektengemeinschaft Gernot Thurnher und Susanne Stöckerl über das neue Graf Hugo, dessen Bedeutung für Feldkirch und die Planungs- und Bauphase. Bis März soll auch der Außenbereich fertiggestellt sein. Der erstmals den Jugendlichen mit Kunstrasen auch einen Ort für sportliche Aktivitäten bietet. Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde das neue Logo präsentiert. Anschließend durften die Räumlichkeiten bei geführten Rundgängen besichtigt werden. ETU

 

Umfrage: Wie gefällt dir das neue Jugendhaus?

 

David Reichenbach, 15 Jahre:

Das neue Graf Hugo ist echt groß geoworden. Es war für mich auch nicht einfach Abschied zu nehmen. Das alte Hugo erzählte an jeder Wand Geschichten. Nun sind wir dran neue Geschichten zu schreiben.

 

David Furtenbach, 16 Jahre:

Mir gefällt die Farbgestaltung sehr gut. Kein Raum ist gleich wie der andere. Es ist wirklich riesig geworden. Ich freue mich auf schon auf der künstlichen Wiese, um mit Kollegen zu sporteln.

 

Hilmi Öztürk, 16 Jahre:

Neben dem Platz, haben wir nun auch mehr Räume zur Verfügung. Ein eigenes Tonstudio und Proberäume. Mir gefällt auch, dass wir nun Werkstätten für Holz oder Buttons haben. Bin echt wunschlos glücklich.

 

Chiara Luidold, 17 Jahre:

Unser neues Jugendhaus bietet viele Rückzugsorte. Ich bin eigentlich jede Woche mindestens einmal hier. Was auch großartig geworden ist, ist die Bühne mit dem Platz für die Gäste und die moderne Küche.

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