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Neuer Wiener Busbahnhof soll bei Dusika-Stadion angesiedelt werden

Der Standort für den neuen Wiener Busbahnhof steht noch nicht fest.
Der Standort für den neuen Wiener Busbahnhof steht noch nicht fest. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Bereits seit längerem wird der Standort des neuen Wiener Busbahnhofs diskutiert. Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) hat am Mittwoch im Gemeinderat nun bestätigt, dass der neue Bahnhof in der Nähe des Ferry-Dusika-Stadions erreichtet werden könnte.
Neuer Busbahnhof in Planung

Fix sei er aber noch nicht, verwies die Ressortchefin auf noch zu klärende Details mit dem Bezirk.

 Vassilakou sagte in der Fragestunde, dass im Zuge der Prüfung möglicher Standorte drei Kandidaten als gut bewertet worden seien. Am besten abgeschnitten hat demnach der Verteilerkreis, wo das Busterminal ursprünglich auch errichtet hätte werden sollen. Der Bezirk Favoriten legte sich allerdings quer, der Plan wurde fallengelassen.

Neuer Wiener Busbahnhof beim Dusika Stadion?

Das Dusika-Stadion in der Leopoldstadt sei eine jener zwei Locations, die ebenfalls sehr positiv bewertet worden seien, und die darüber hinaus Vorteile aus verkehrsorganisatorischer Sicht habe: “Es geht darum, dass die Strecken, die die Busse im Stadtgebiet zurücklegen, möglichst kurz sind.”

Letzte offene Punkte müssten nun mit dem Bezirk noch abgestimmt werden: “Ein Busbahnhof ist keine Kleinigkeit, ist kein Würstelstand. Und wie wir wissen, kann schon ein Würstelstand eine Tragödie in einem Bezirk auslösen.” Aber sie sei zuversichtlich, die offenen Punkte nun rasch klären und “zeitnah” dann das Projekt der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Den Optimismus begründete Vassilakou nicht zuletzt damit, dass es – im Gegensatz zu Favoriten – in der Leopoldstadt keine “Front der Ablehnung” gegeben habe.

Ungereimtheiten mit dem Bezirk

Die Planungsstadträtin hatte schon im Gemeinderat kurz vor Weihnachten davon gesprochen, dass der Standort in wenigen Tagen verraten werden könne. Die Verzögerung erklärte sie heute damit, dass die angesprochenen Ungereimtheiten mit dem Bezirk nicht so schnell hätten beseitigt werden können als gedacht: “Daran spießt es sich immer noch, aber es geht voran.”

Um Verkehrsaspekte ging es nach der Fragestunde auch in der Aktuellen Stunde. Die NEOS wählten nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Debatte um Lkw-Abbiegeassistenten als Titel “Kinderleben retten – machen wir Wiens Schulwege sicher!” als Thema. Die Pinken forderten von der Stadt dabei erneut ein Sonderbudget für Verbesserungsmaßnahmen.

(APA/Red)

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