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Neuer Vorstand gewählt

Horst Ihle übergab das Amt des Obmanns an Jakob Netzer.
Horst Ihle übergab das Amt des Obmanns an Jakob Netzer. ©Foto: str
Es gab einen großen Wechsel im Vorstand bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Alten- und Krankenpflegevereins Außermontafon.
Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Außermontafon

Nach etlichen Jahren voll es Einsatzes für den Alten- und Krankenpflegeverein Außermontafon übergab Langzeitobmann Host Ihle nun seine Tätigkeit als Obmann an Neo-Pensionist Jakob Netzer, der ab sofort die Geschicke des rührigen Vereins leitet. Doch nicht nur der Obmann wurde neu gewählt, auch einen neuen Stellvertreter gibt es in der Person von Josef Kessler. Kurzfristig ihr Kommen hatte auch die neue Gesundheitslandesrätin Katharina Wiesflecker zugesagt, die sich an diesem Abend gemeinsam mit Standesrepräsentent Rudi Lerch sowie dem Gründungsmitglied Eleonore Schönborn unterhielt.

Viel Prominenz

Von der wertvollen Arbeit des Vereins überzeugten sich auch die Bürgermeister von Schruns, Jürgen Kuster, Herbert Bitschnau aus Tschagguns, Raimund Schuler von St. Anton sowie Martin Netzer von Gaschurn. Daneben wurden auch die sonstigen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr kurz erläutert. Dabei stand natürlich der Umzug ins Haus Montafon im Vordergrund. Denn immer wieder kam es Engpässen bezüglich Platz in der vorhergehenden Unterkunft. Dies ist jedoch Geschichte und seit September freut sich der Alten- und Krankenpflegeverein, der im vergangenen Jahr rund 33.000 Einsatzstunden verzeichnete, über ein reiches Platzangebot, sodass auch die Tagesbetreuung Montafon nun angeboten werden kann.

Ausbau

„Die Tagesbetreuung ermöglicht Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen sich eine Pause von der Belastung und Verantwortung eines zu betreuenden Angehörigen zu gönnen, indem sie gleichzeitig dem Pflegenden einen Tapetenwechsel verschafft“, erklärt der scheidende Obmann Horst Ihle.

Dabei kann man zwischen ganz unterschiedlichen Modellen wählen. Aber nicht nur die Pflege wurde nochmals bei der Jahreshauptversammlung kurz vorgestellt, sondern auch das seit einem Jahr installierte Casemanagement sowie der Mobile Hilfsdienst, der zwischen 50 und 60 sogenannten Mohi-Helferinnen beschäftigt. Nach der Kassaprüfung und dem kurz erläuterten Finanzgebahren des Vereins – das Gesamtbudget betrug im vergangenen Jahr 900.000 Euro – ging man zu geselligen Teil der Jahreshauptversammlung über, der auch immer wieder einen wichtigen Aspekt im bei dieser Versammlung darstellt.

 

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