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Neuer Verband für Computerspiele

Die rasche Entwicklung des elektronischen Sports hat in der Spieler-Community zu einer Forderung nach einer eigenen Gemeinschaft geführt.

Am Donnerstag wurde in einer Aussendung die Gründung des eSportverbandes Österreich (esvö) bekanntgegeben. In fast jedem europäischen Land gibt es bereits eSport-Verbände, die das wettkampforientierte Computerspielen mit mehreren Teilnehmern regeln. Ein rein wirtschaftlicher Aspekt hat in den letzten Jahren die Gründung eines Verbandes in Österreich verhindert. „In Deutschland gab es schon früher ein weitaus höheres finanzielles Potenzial. In Österreich war es bisher schwer, an Budgets für Veranstaltungen in dem eSport-Bereich zu gelangen“, sagte Pressesprecher Peter Inmann im Gespräch mit der APA.

Seit dem Boom in Österreich im Jahre 2000 wächst die Gemeinschaft stetig an. Rund 35.000 aktive Mitglieder weist der neu gegründete Verband bereits auf. Nicht nur Spieler und Teams, sondern auch Ligen- und Eventveranstalter sowie Spielehersteller werden durch den esvö künftig vertreten. „Der Zweck des eSportverbandes ist es, den elektronischen Sport in sämtlichen Genres zu unterstützen und gegenüber der Politik und der Wirtschaft zu vertreten“, teilte Stefan Baloh, Präsident des esvö, mit.

Laut Inmann bestehe bereits Kontakt mit dem deutschen Verband, das Ziel sei eine einheitliche Regelung für alle Spiele und Turnieraustragungen auf europäischen Raum, aber auch aktiv beim freizeit- sowie wettkampforientierten elektronischen Sport mitzuwirken. Denn von Beginn an sahen sich die Nutzer elektronischer Spiele als Sportler an. „Immerhin zählt wie bei jeder anderen Sportart auch der Wettbewerbsgedanke“, so Inmann.

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