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Neuer Brückenschlag für Laterns

Die Baustelle an der L51
Die Baustelle an der L51 ©Christof Egle
Die Tiefenbachbrücke an der Laternserstraße L51 wird komplett erneuert
Erneuerung Tiefenbachbrücke

Laterns. Im Laternser Ortsteil Bonacker besteht derzeit eine Großbaustelle in Rahmen derer die sogenannte Tiefenbachbrücke abgerissen und wieder komplett neu aufgebaut wird. Die Ursache dafür geht ursprünglich auf das Jahr 2005 zurück. Im Bereich „Buchfeld“ ereignete sich durch ein Starkniederschlagsereignis eine große Hangrutschung, der seinerzeit den gesamten Bereich bis weit über die Laternserstraße L51 in Bewegung brachte. Dadurch und durch weitere kleine Rutschungen wurde die Tiefenbachbrücke derart beschädigt, dass sich das Land als zuständiger Straßenerhalter umgehend zu einem vollständigen Neubau gezwungen sah. Bereits im vergangenen Herbst wurde eine Baustellenumfahrung samt Behelfsbrücke errichtet, über die der talwärts führende Verkehr umgeleitet wurde. Nach der erforderlichen Winterpause wurden die Bauarbeiten Anfang März 2020 wieder aufgenommen, ehe es aber bedingt durch die Coronavirus Pandemie zu einem dreiwöchigen Baustopp kam. Seit Anfang der Woche ist dieser aber ausgesetzt und die Arbeiten laufen derzeit wieder im vollen Umfang. Der gesamte Verkehr wird einspurig mit Hilfe einer Ampelregelung über die Behelfsbrücke umgeleitet, was auch bis zum Abschluss der Arbeiten so bleiben wird.

Nun wird als nächstes die bestehende alte Brücke bis auf Ausnahme der Bodenfundamente abgetragen – die neue Brücke kann dann auf den bestehenden Fundamenten wiederaufgebaut werden. Errichtet wird das neue Tragwerk komplett aus Stahlbeton und wird eine Spannweite von 22 Metern aufweisen. Die Bauweise wird so ausgeführt, dass auch weitere mögliche Hangrutschungen der neuen Brücke an sich nichts mehr anhaben können, dazu werden auch weitere Stützmauern oberhalb und unterhalb der Fahrbahn angelegt. Als ausführende Baufirma wurde Wilhelm und Mayer aus Götzis beauftragt, die Planung und die Statik wurde vom Büro Dr. Brugger und Partner aus Bludenz übernommen. Ein solch umfassender Neubau schlägt sich finanziell kräftig in den Büchern nieder. Inklusive der Vorarbeiten und des Rückbaus der Behelfsbrücke wurde ein Kostenrahmen von rund 2,9 Millionen Euro budgetiert, welcher komplett vom Land Vorarlberg übernommen wird. Vorbehaltlich weiterer Coronavirus bedingter Verzögerungen ist ein Abschluss der Arbeiten für Ende November des Jahres – pünktlich vor Beginn der neuen Skisaison – geplant. CEG

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