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Neue Ziele der Austria

Der grünweiße Wunsch ans Christkind wurde bei der Jahreshauptversammlung klar formuliert: In der ADEG-Erste-Liga bleiben.

“Wir wurden letzte Saison Dritter und waren enttäuscht. Wie froh wären wir jetzt auf diesem Rang.” Anschaulich rückte der einstimmig wiedergewählte Austria-Präsident Hubert Nagel die neue Bescheidenheit des Traditionsvereines ins Bild. Vorletzter in der Tabelle, auf einem Abstiegsplatz – das sind neue grünweiße Erfahrungen in der ADEG 1. Liga. Wille, Einsatz und Lernbereitschaft hätten zum Teil gefehlt, betonte Nagel. “Jene Spieler, die nicht alles der Austria unterordnen, sind beim falschen Verein”, erhob der Austria-Präsident seine Stimme und kam auf diverse Disziplinlosigkeiten einiger Akteure zu sprechen. Der Präsident appellierte an den Zusammenhalt im Verein. “Mit Schuldzuweisungen und Schwarzmalerei werden wir unsere Ziele nicht erreichen”, mahnte Nagel. Trotzdem konnte der Präsident auch Positives vermelden. “Unsere Zuschauer haben uns nicht im Stich gelassen. Und wenn ich an unsere jungen Beiräte denke, dann bin ich wirklich stolz.”

Finanziell gesund

Eine ähnliche Bilanz zog Trainer Hans Kleer. “Wir haben uns vom schlechten Start mit drei Niederlagen zum Auftakt nicht wirklich erholt. Wir werden einige Spieler abgeben müssen und charakterlich gute Akteure holen. Es bedarf aller Anstrengungen des Vereines, unsere Ziele zu erreichen. Noch ist eine Platzierung um Rang fünf möglich”, betonte Kleer. Erfreuliches zu berichten gab es bei der Austria wieder einmal von der wirtschaftlichen Front. Bei einem Gesamtbudget (ohne GmbH) von 1,886 Millionen Euro wurde ein Überschuss von 50.543 Euro erwirtschaftet. Die Neuwahlen waren eine Formsache: Der Vorstand blieb bis auf Lothar Grabher, der freiwillig aus seiner Funktion als Vizepräsident ausschied, der alte. Mit neuen Zielen für das Frühjahr.

Erste Maßnahmen

Sieben Spieler erhielten von Trainer Kleer mündlich den “blauen Brief”, bereits nach Kärnten zurückgekehrt ist Thomas Riedl. Hingegen ist der Vertrag mit Jürgen Kampel vorzeitig verlängert worden, Mario Bolter bleibt zumindest bis Sommer 2009.

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