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Neue Wege in der Aids-Forschung

In der Bekämpfung der Immunkrankheit Aids will die Medizinische Universität Innsbruck neue Wege gehen. Man arbeitean einem Impfstoff, der verhindere, dass der HI-Virus in den menschlichen Körper gelange.

In der Bekämpfung der Immunkrankheit Aids will die Medizinische Universität Innsbruck neue Wege gehen. Man arbeite anders als in früheren Jahren an einem Impfstoff, der verhindere, dass der HI-Virus in den menschlichen Körper gelange, erklärte Dorothee von Laer, Leiterin der Sektion für Virologie, der APA am Mittwoch. In bis zu zwei Jahren sollen erste Versuche an Tieren durchgeführt werden. “Wir geben uns nicht wie bisher damit geschlagen, einen Impfstoff zu entwickeln, der den bereits eingedrungenen Virus kontrolliert”, meinte die Medizinerin bei einem “Round Table” von Experten anlässlich des Tirol-Besuchs des deutschen Aids-Aktivisten Joachim Franz. “Man darf sich zwar nie zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber ich bin optimistisch, dass es klappt”, sagte Von Laer.

Aids eine “behandelbare Krankheit”

Zwar sei im internationalen Forschungsbereich “momentan die Frustration groß”, da es hinsichtlich möglicher HIV-Impfstoffe in der Vergangenheit “einige Rückschläge gegeben” habe. Es sei auch viel Geld geflossen, was dazu geführt habe, dass viele Pharmaunternehmen im Moment nicht in die Forschung investieren würden. “Aber wir lassen uns von diesen Rückschlägen nicht beeindrucken”, erklärte Von Laer. Robert Zangerle von der Abteilung für Dermatologie an der MedUni Innsbruck verwies auf die Tatsache, dass es sich bei Aids mittlerweile um eine “behandelbare Erkrankung” handle. Wenn man die angewendeten Medikamente und Therapieformen vertrage, könne ein “normales Lebensalter erreicht werden”. “Selbst bei Menschen, bei denen Aids im späten Stadium festgestellt wird, liegt die Sterblichkeit pro Jahr lediglich bei zwei bis drei Prozent”, erläuterte der Mediziner. Die Zuwächse bei den Infizierungen in den vergangenen Jahren seien – neben einer zunehmenden Unwissenheit – auch darauf zurückzuführen, dass Aids seiner Meinung nach kein Todesurteil mehr darstelle.

Aufklärung über HIV

“Wir wollen die Aufklärung über HIV in die Brennpunkte tragen, intensive Medienarbeit betreiben und Spenden sammeln”, sagte der Aids-Aktivist Franz. Noch bis August bereisen er und sein elfköpfiges Team auf ihrer Weltexpedition im Kampf gegen den HI-Virus unter dem Motto “Move the world” insgesamt 55 Länder auf fünf Kontinenten. Die meisten Stationen werden auf dem afrikanischen Kontinent absolviert. Mit dieser Aktion wolle Franz bis zu fünf Millionen Euro einnehmen. Die Gelder würden unter anderem für Ausbildungs- und Schulungszentren für die Arbeit mit HIV-Patienten verwendet werden, meinte der Aktivist.

(Quelle: APA)

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