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Neue Wasserversorgungsanlage Meschach

Moritz beim "Wasserschauen"
Moritz beim "Wasserschauen" ©Marktgemeinde
Wasserversorgungsanlage Meschach

Vor drei Jahren löste sich die Wassergenossenschaft Meschach auf und übergab den Anlagenbestand der Marktgemeinde Götzis zur Erneuerung der Trink- und Löschwasserversorgung. “In einem Brandfall wäre das Löschwasser zuvor nämlich nicht ausreichend gewesen”, sei der Hauptgrund der 2,1 Millionen Euro Investition, erklärt Alois Hartlieb von der Bauabteilung. Nun steht im neuen Hochbehälter Spallen mit 300 Kubikmeter “genug Löschwasser zur Verfügung.” Der Hochbehälter Spallen ist in seiner Art der erste im Lande, da er aus Kunststofffertigteilen gebaut wurde. “Dadurch, dass wir Bauweise gewählt haben, sparten wir eine Menge an Betontransporten ein, was wiederum zur Schonung der für solche Lasten empfindlichen Meschacher-Straße zu Gute kam”, so Hartlieb weiter. Außerdem seien die Kunststoffrohre pflegeleicht und relativ leicht zu reinigen.

Umbauten

Weiters erfolgte ein Zubau zum Hochbehälter Oberer Berg, in dem zwei Pumpen installiert wurden, um zukünftig auch Wasser nach Meschach transportieren zu können. Da die Höhendifferenz im gesamten Versorgungsgebiet extrem groß ist, würden die Leitungen und Armaturen in den angeschlossenen Objekten den auftretenden Drücken nicht standhalten. Aus diesem Grunde wurde zwei Druckreduzierstationen gebaut. Der Hochbehälter Schlatt wurde saniert und die Verrohrung erneuert. Umgebaut wurde auch die UV-Station – hier wird das Trinkwasser mit ultraviolettem Licht bestrahlt, um eventuell auftretende Keime abzutöten. Vom bestehenden Leitungsnetz wurden über drei Kilometer Rohre ausgetauscht und ca. 500 Meter neu verlegt. Die restlichen drei Kilometer wurden belassen.

Feierliche Eröffnung

Natürlich wurde auch das Einweihungsfest der 2,1 Millionen-Euro Investition gebührend gefeiert: Nach der Bergmesse am Spallen erfolgte die Weihe der neuen Wasserversorgungsanlage durch Pfarrer Toni Oberhauser. Der Bürgermeister Werner Huber ließ das Rednerpult von zwei Mitarbeitern des Bauhofes weiter nach unten stellen mit der Bemerkung, er wolle bei seiner Rede nicht höher stehen als der Pfarrer während der Bergmesse und Weihe.Nachdem von Projektsleiter Thomas Exenberger der symbolische Schlüssel an den Wassermeister Gernot Ender und Bürgermeister Werner Huber übergeben wurde, besichtigte auch gerne Bezirksfeuerwehrinspektor Manfred Morscher die neue Anlage. Interessiert zeigten sich auch die Vertreter des Landes, Wolfram Hanefeld und Christian Hammerl. Kurt Fussenegger (Bauamtsleiter Götzis) sowie Vizebürgermeister Clemens Ender und die Gemeinderäte Walter Heinzle und Edith Lampert-Deuring waren ebenso gerne mit dabei wie auch Gemeindesekretär Franz Josef Ellensohn.

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