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Neue Straße für Forstarbeit

Hier entsteht der rund 580 Meter lange Köhrweg. Befallene Bäume sollen entfernt werden.
Hier entsteht der rund 580 Meter lange Köhrweg. Befallene Bäume sollen entfernt werden. ©Emir T. Uysal
Gesteinsausbruch des Ambergtunnels wird für neuen Forstweg verwendet.
Alte Steine für neue Straße

Göfis. (etu) Die Asfinag baut beim Autobahn-Ambergtunnel einen Flucht-stollen. Das Gestein von diesem Ausbruch auf Göfner Gemeindegebiet gehört der Gemeinde. „Wir haben diesen Gesteinsausbruch auf zwei Holzlagerplätzen im Wald zwischengelagert und verwenden das Schottermaterial zur laufenden Sanierung von Forstwegen“, erklärt Gemeindesekretär Rudi Malin. Rund 650 Kubikmeter Gesteinsausbruch aus dem Fluchtstollenprojekt Amberg konnten für künftige Forstwege-Sanierungen gelagert werden. „Im Frühjahr 2017 werden Interessierte zu gemeinsamen Waldpflegemaßnahmen geladen“, hieß es in der vergangenen Gemeindevertretersitzung. Gerade bei starken Unwettern werden die Forstwege immer wieder stark beschädigt und ausgewaschen. „Es ist dann immer wieder erforderlich, die Wege zu sanieren und neues Schottermaterial einzubringen. Durch die Zwischenlagerung brauchen wir das Material nicht zu kaufen und müssen nur den Transport und die Einbauarbeiten bezahlen“, so Malin.

Eine neue Straße entsteht
Forstbetriebsleiter Ambros Schöch ist erfreut über die Anschaffung. Kürzlich hat er den Antrag zur Verlängerung bzw. zum Ausbau des Köhrwegs durch den Göfner Wald und zur Errichtung eines Umkehrplatzes gestellt. „Dabei wird aus dem Gesteinsausbruch die Drusbergschicht als Grundlage verwendet und der Schrattenkalk darauf gelegt und mithilfe einer Steinfräse gebrochen“, erklärt Schöch. Ausgehend vom derzeitigen Ende des Forstwegs Köhr führt der Verkehrsweg durch flaches, teilweise leicht kupiertes Gelände in östliche Richtung. Im vorderen Wegabschnitt wird der Verkehrsweg eines unbefestigten forstwirtschaftlichen Weges verwendet; im weiteren Verlauf ein bestehender schlepperbefahrbarer Weg auf Lkw-zugängliche Breite ausgebaut. Es handelt sich um Wirtschaftswald. Durch den Straßenneubau wird rund 25 Hektar großer Wald erschlossen und somit Zugang zu den Fichten gelegt, die vom Borkenkäfer befallen sind. „Nach der Fällung findet eine Bestandsumwandlung statt“, so der Forstbetriebsleiter. Am Mischwaldgrund werden beispielsweise Laubbäume bepflanzt.
Baubeginn ist Ende 2016, die Kosten belaufen sich auf rund 30.000 Euro.

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