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Neue Skulptur am Emsbach in Hohenems

Bildhauer Roland Adlassnigg
Bildhauer Roland Adlassnigg ©Yasmin Ritter
Der Rankweiler Bildhauer Roland Adlassnigg bespielt in den kommenden Wochen mit seiner Skulptur „BauchlandungC21“ die Quadratmeter-Plattform am Hohenemser Emsbach.
Skulptur am Emsbach in Hohenems

Eine private Initiative ermöglicht es Künstlerinnen und Künstlern eines ihrer Objekte für jeweils drei Monate auszustellen. Dazu wird am Emsbach ein m² KUNSTraum zur Verfügung gestellt. Die Initiative ist offen für jede Kunstform. Die Ausstellungsfläche ist im Freien. Kurator ist der Hohenemser Künstler Günter Blenke. Die Basis des Kunstwerks ist ein 400 kg schwerer Stein aus dem Hohenemser Rhomberg-Steinbruch, versehen mit einem metallenen Rad. Der Virus verhindert die Beweglichkeit. Die Skulptur ist mit einer Virus-Fußfessel angekettet und liegt auf einem (OP)Tisch. Die Schwerfälligkeit von Stein und Stahlverhindern zusätzlich die Bewegungsfreiheit, eine Bauchlandung ist vorprogrammiert. Aber der Wunsch zur gewohnten Fortbewegung bleibt.

Trotz Eiseskälte kamen Bürgermeister Dieter Egger und Kulturstadträtin Erika Krawasser, Marion Morik (Dialog auf Augenhöhe) und Künstler Andreas Rädler. Begeistert von der Skulptur mit einem Virus aus Sektgläsern waren auch Tanja Maria Rodriguez (Kinderbuchautorin) und Christian Mair („Oma Lilli“), Astrid und Hanno Loewy (Direktor Jüdisches Museum), Patrizia und Leonard Ramersdorfer (Familie des Künstlers) und Veranstalter Dieter Heidegger.

„Mein Wunsch wäre es, dass der Stein in drei Monaten wieder rollt und sich seiner Fußfessel entledigt hat“, so der Künstler.

yas

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