Neue Regierung: Die Reaktionen aus Vorarlberg

In Vorarlberg gibt es unterschiedliche Meinungen über die Regierungsumbildung.
In Vorarlberg gibt es unterschiedliche Meinungen über die Regierungsumbildung. ©VOL.AT
Am Freitagmittag stellte Karl Nehammer, designierter Bundeskanzler, sein neues Regierungsteam vor - so reagiert das Ländle.

"Klar ist: Diese Regierung ist aufgrund der Auflösungserscheinungen der ÖVP nicht mehr handlungsfähig", so FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi in einer Aussendung. Die neuerliche Regierungsumbildung bringe nicht die notwendige Stabilität im Land. "Die türkis-schwarzen Turbulenzen stoßen unser Land in eine tiefe Krise."

"Leadership, kein ÖVP-internes Chaos"

Fehlende Stabilität bereitet auch den NEOS Sorgen. "Diese ÖVP-Krise darf nicht zu einer Staatskrise werden. Offensichtlich bleibt nach Sebastian Kurz Rücktritt in der ÖVP kein Stein auf dem anderen", so der NEOS Landtagsklub in einer Aussendung. "Was es jetzt braucht, ist Empathie mit den Menschen und echtes Leadership, kein ÖVP-internes Chaos."

„Ich gratuliere Karl Nehammer zu seinen neuen Funktionen ganz herzlich: Er hat definitiv die notwendigen Fähigkeiten, die Volkspartei und die Bundesregierung mit sicherer Hand und damit erfolgreich zu führen“, betont der Vorarlberger VP-Klubobmann Roland Frühstück hinsichtlich der heute bekannt gewordenen Weichenstellungen auf Bundesebene. „Als Bregenzer freut es mich besonders, dass nun „mein“ Stadtparteiobmann Magnus Brunner im Winterpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse für die finanzielle Stabilität der Republik die Verantwortung tragen wird. Die Finanzen des Lands sind in seinen Händen bestens aufgehoben“, ist Frühstück überzeugt.

"Vorarlberger mit Hausverstand"

Die Industriellenvereinigung Vorarlberg gratuliert ebenfalls Magnus Brunner zur Bestellung als Finanzminister. "Das Bundesministerium der Finanzen ist eines der wichtigsten Ministerien der Republik und daher ist es sehr erfreulich, dass mit Magnus Brunner diesem ein Vorarlberger mit Hausverstand und wirtschaftlichem Know-How vorsteht", so Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg.

(VOL.AT)

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