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Neue Photovoltaikanlage montiert

Mit ehrenamtlichem Einsatz konnte die 140 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach der Turnhalle montiert werden.
Mit ehrenamtlichem Einsatz konnte die 140 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach der Turnhalle montiert werden. ©hellrigl
Mäder nutzt das Dach der Mittelschul-Turnhalle zur Stromerzeugung.   Mäder. (HBR) Mäder setzte einen weiteren Schritt auf dem Weg zur ökologischen Mustergemeinde.
Montage der Photovoltaikanlage

Am Samstag vergangener Woche wurde auf dem Dach der Turnhalle der Öko-Mittelschule eine 140 Quadratmeter große Photovoltaikanlage mit 20 KW-Peak Leistung montiert. „Diese Anlage produziert 20.500 Kilowattstunden Strom jährlich, was dem Verbrauch von fünf Haushalten entspricht“, beauskunftet Bürgermeister Rainer Siegele. Verwendung findet der Strom in der ÖKO-Mittelschule, der Überschuss wird ins Netz der VKW eingespeist und an die VKW Ökostrom GmbH verkauft. Durch diesen umweltfreundlich produzierten Strom werden jährlich ca. 18.000 Kilo CO2 eingespart. Insgesamt vergrößert sich das Leistungsvolumen der Photovoltaik in Mäder auf 50 KW-Peak.

 

Montage ehrenamtlich

 

Zur Montage legten das e5-Team der Gemeinde, freiwillige Helfer der Schalmeien und der Feuerwehr Mäder tatkräftig Hand an, aber auch Bürgermeister Rainer Siegele, Vize Michael Fitz und Gemeindevertreter Günter Giesinger stellten sich der schweißtreibenden Arbeit bei föhnigen Temperaturen. Finanziert werden konnte die Anlage mit einem Kostenaufwand von gut 56.000  Euro durch den Verkauf der Anteile der Vorarlberger Erdgasgesellschaft. Der Erlös beträgt 150.000 Euro und wird laut Gemeindevertretungsbeschluss zur Förderung alternativer Energien verwendet. Somit werden noch weitere Anlagen beim Kindergarten und auf dem Dach der Volksschulturnhalle in naher Zukunft realisiert werden.

 

Photovoltaik immer billiger

 

Bei der Photovoltaik ist entgegen dem Trend in der Energiepolitik zu beobachten, dass sie immer billiger wird. Für die  2010 errichtete Anlage auf dem Dach der Volksschule mussten noch 4.300 Euro pro KW-Peak berappt werden, bei der neuen Anlage lediglich noch 2.800 Euro. Die erste im Jahr 1998 errichtete Anlage kostete gar 10.500 Euro pro KW-Peak. „Ein Grund dafür ist der starke Druck vom chinesischen Markt mit hochwertigen Modulen“, weiß Bürgermeister Rainer Siegele. Aber auch das Auslaufen des Förderprogramms in Deutschland wirkt sich preislich aus, da sehr hohe Produktionskapazitäten dort vorhanden seien.

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