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Neue Orientierung beim Handballklub Lustenau

Damen und Herren beim HC Lustenau wollen aufsteigen.
Damen und Herren beim HC Lustenau wollen aufsteigen. ©Thomas Knobel
HC Lustenau

Alle drei Kampfmannschaften spielen nur noch in Deutschland, kurzes Intermezzo in Österreich vorbei.

Lustenau. Es war vor knapp zwei Jahren, als beide Kampfmannschaften der Herren und Damen mit der Teilnahme an der zweithöchsten Spielklasse Österreichs bislang für die sportlich erfolgreichste Ära beim Handballklub Lustenau gesorgt haben. Allerdings war das nur ein kurzes Intermezzo für den Traditionsverein aus der Stickergemeinde, denn aufgrund der großen finanziellen Last zu den langen Auswärtsfahrten nach Restösterreich und der laut Bestimmungen nicht vorhandenen U-17-Damenmannschaft hat sich der Klub entschlossen den Meisterschaftsbetrieb nur mehr in Deutschland zu absolvieren.

“Der Aufwand in der zweiten Bundesliga war viel zu groß und der Erfolg letztendlich zu gering”, sagte HC Lustenau-Vizeobfrau Karin Hämmerle. Die erfolgshungrige Damenelf verzichtete trotz Meistertitel auf den Aufstieg in die Women Liga Austria. Beide Kampfmannschaften haben in dieser Saison die Zielsetzung Aufstieg in eine höhere Spielklasse festgelegt. Die Herren sind im Vorjahr aus der Landesliga in die Bezirksliga abgestiegen und steben den sofortigen Wiederaufstieg an. Das Team besteht ausschließlich aus sogenannten Eigenbaus und mit drei Siegen in Folge ist man bravourös in die Saison gestartet. Mit A1 Bregenz II und HC Hohenems sind zwei weitere Vorarlberger Mannschaften in dieser Spielklasse vertreten. Die HCL-Damen müssen heuer die Abgänge von den Aushängeschildern Amanda Bösch, Julia Hämmerle, Vanessa Waibel und Anita Kurjakovic kompensieren. Der rührige Verein bringt immer wieder Topspieler heraus. Die 19-jährige Julia Hämmerle spielt im österreichischen Nationalteam im Tor. Claudio Lamprecht wechselte im Sommer zum Spitzenklub A1 Bregenz, wo Lukas Mayer schon seit mehreren Jahren eine gute Figur macht. Mit 22 (!) Nachwuchsteams nimmt HC Lustenau am Meisterschaftsbetrieb in Deutschland und Vorarlberg teil. 150 Jugendliche finden derzeit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Höhepunkt der abgelaufenen Saison war die Bronzemedaille der weiblichen Unter-11-Mannschaft bei den nationalen Titelkämpfen. Zudem wurden zwei heimische Nachwuchsmeistertitel eingefahren.

(Quelle: Meine Gemeinde – Thomas Knobel)

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