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Neue Lockerheit macht Mirna Jukic stark wie nie

Ihre Karriere schien ins Stocken zu geraten. Nach Jahren der kontinuierlichen Steigerung war die sportliche Entwicklung von Mirna Jukic vor rund fünf Jahren offenbar an einem Plafond angekommen.

Einige Medaillen gab es für die gebürtige Kroatin zwar auch 2003, 2004 und 2005 noch, aber zeitliche Steigerung keine. Die Wende brachte eine erzwungene Krankheitspause, nicht einmal zwei Jahre später ist Jukic Europas Maßstab über 200 m Brust.

Im März 2006 war es, als die Prognose bei der damals 19-Jährigen auf Pfeiffer’sches Drüsenfieber lautete. Ein halbes Jahr Trainings- und Wettkampfpause war unumgänglich, Jukic kam nur als Zuschauerin zu den Langbahn-Europameisterschaften im Sommer 2006 in Budapest. Bei der nächsten EM, heuer im März in Eindhoven, stieg die Wienerin schon wieder als Europameisterin aus dem Becken. Und nun ist sie sogar Europarekordlerin. Jukic brauchte die sechsmonatige Pause, um ihre Batterien aufzuladen. Und sie hatte niemand mehr etwas zu beweisen. Kaum jemand traute ihr zu, jemals wieder schneller zu sein als sie es schon einmal war. Mittlerweile sind die 2:25,16 Minuten von damals im Juni 2003 in Madrid schon längst nicht mehr Jukic’ österreichischer Rekord.

Nach der 2:25er-Grenze durchbrach sie nun auch die 2:24 – und das als erste Europäerin über diese Strecke überhaupt. “Ich habe schon alles erreicht in dieser Saison, was ich erreichen wollte”, sagte Jukic am Samstag nach ihrem Traumlauf bei den Staatsmeisterschaften in Schwechat jubelnd. “Jetzt kann ich locker in die Olympischen Spiele gehen.” Es ist diese Lockerheit, die Jukic gefährlich macht, mit der sie es zuletzt schon so weit geschafft hat. In allen Olympia-Vorschauen wird die Studentin nun als Medaillen-Kandidatin gehandelt werden, doch das wird sie nicht belasten.

“Ich will in Peking aus dem Wasser steigen und sagen: ‘Leute, ich habe alles gegeben.’ Eine Medaille wäre aber das schönste Geschenk, dass ich mir machen kann. Ich muss nur die Nerven behalten und cool bleiben.” Die Gemeinschaft mit ihrem Trainer-Vater Zeljko und Bruder Dinko macht Mirna Jukic stark, schrittweise geht es aufwärts. Eine Zeit wie diesmal kommt aber doch unerwartet. Jukic: “Manchmal kann ich eben über meinen Schatten springen.”

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