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Neue iPhone-Generation

Eine Bestätigung von Apple gibt es nicht, doch Experten gehen ganz fest davon aus, dass Konzernchef Steve Jobs am Montag in San Francisco die zweite Generation des iPhone vorstellen wird.

Die Neuauflage des Smartphones soll dann auch die dritte Mobilfunkgeneration UMTS mit ihrer schnelleren Datenübertragung unterstützen. Die meisten Fachleute rechnen außerdem damit, dass das neue Apple-Handy Satelliten-Navigation (GPS) bieten wird. Jobs spricht zur Eröffnung der Apple-Entwicklermesse WWDC (ab 19.00 MESZ).

Das iPhone hatte zum Marktstart Ende Juni 2007 in den USA einen gewaltigen Medienrummel ausgelöst. Das US-Magazin “Time” wählte das Apple-Smartphone zur “Erfindung des Jahres 2007”. Analysten gehen davon aus, dass Apple in diesem Jahr zwischen 12 und 14 Millionen Geräte verkaufen wird. Das kalifornische Unternehmen hatte sich selbst den Absatz von 10 Millionen iPhones im Jahr 2008 zum Ziel gesetzt.

Analyst Tim Bajarin, Präsident der Marktforschungsfirma Creative Strategies, geht davon aus, dass 80 Prozent der iPhone-Neuerungen nicht die Hardware, sondern die Software betreffen. “Apples Ziel ist es, den Entwicklern zu helfen, die Software-Strategie der Firma zu verstehen und sie zu ermutigen, Programme für den Mac und das iPhone zu schreiben”, sagte Bajarin in einem Interview.

Im Vorfeld der Präsentation der zweiten iPhone-Generation haben Wettbewerber von Apple wie HTC, Samsung und LG neue Smartphones auf den Markt gebracht, die Designelemente des iPhone aufgegriffen haben und bereits die Turbo-Variante von UMTS (HSDPA) unterstützen.

Beim Vertrieb des iPhone ändert Apple nach Informationen der “Financial Times” das Geschäftsmodell. Der Konzern werde künftig auf einen Teil der Umsätze mit dem Kulthandy verzichten und den Mobilfunk-Anbietern erlauben, das Gerät deutlich zu subventionieren, schrieb die Zeitung am Samstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Änderungen sollen die neue iPhone-Version betreffen. Apple hatte sich vor einem Jahr als erster Handy-Hersteller einen Anteil an den Umsätzen der Mobilfunk-Anbieter mit dem Gerät gesichert. Voraussetzung dafür war aber die Bindung an einen Netzbetreiber pro Land, die in der Praxis von zahlreichen Nutzern umgangen wird. Inzwischen weichte Apple das Geschäftsmodell auf. So soll es das Telefon in Italien bei zwei Anbietern geben

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