Schallenberg: Vorerst keine weiteren Flugverbote oder Grenzschließungen geplant

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Nach der Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus haben zahlreiche Länder - darunter Österreich - Landeverbote für Flüge aus Großbritannien ausgesprochen. Die neue Virus-Variante wurde inzwischen in weiteren Ländern nachgewiesen.
So gefährlich ist der mutierte Coronavirus

Nach der Entdeckung der neuen Coronavirus-Variante in Großbritannien und anderen Ländern plant die Regierung vorerst keine weiteren Landeverbote oder Grenzschließungen. Gegenüber Großbritannien sei das Landeverbot "als Vorsichtsmaßnahme" verhängt worden, bis die Mutation im Detail wissenschaftlich untersucht worden sei, erklärte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Die Information, dass die neue Variante des Virus leichter übertragbar sei, müsse von Wissenschaftern verifiziert werden, die gute Nachricht sei jedoch, "dass die Mutation offenbar keine Effekt auf unser Impfpolitik hat", so der Außenminister. Gegenüber anderen Ländern gebe es bereits "extrem strenge Maßnahmen", sagte Schallenberg, jeder Einreisende müsse verpflichtend in Quarantäne und könne sich frühestens nach fünf Tagen freitesten. Auch die Einreisende aus Großbritannien, die am Montag noch ankommen, bevor um Mitternacht das Landeverbot in Kraft tritt, würden genau kontrolliert, betonte er. Seit 19. Dezember müssten auch alle Einreisende aus Großbritannien nach er Einreise für mindestens fünf Tage in Quarantäne.

Die britische Regierung hat einen verschärften Lockdown in England über die Weihnachtszeit mit der Entdeckung der Virus-Mutation begründet. Ihren Angaben zufolge ist die Corona-Mutation um 70 Prozent ansteckender als die Ursprungsvariante. Die neue Virus-Variante wurde auch bereits in weiteren Ländern nachgewiesen, darunter Italien, Belgien, die Niederlande und Dänemark.

Corona-Mutation: Staaten kappen Flugverbindungen zu Großbritannien

Nach der Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus auf den Britischen Inseln haben zahlreiche Länder - darunter Österreich - Landeverbote für Flüge aus Großbritannien ausgesprochen.

Die österreichische Verordnung tritt am Dienstag um 00.00 Uhr in Kraft und ende mit Ablauf des 1. Jänner 2021. "Rasche Maßnahmen sind in dieser gefährlichen Situation das Gebot der Stunde", ließ Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) bereits am Sonntagabend wissen. "Wir müssen mit allen Mitteln verhindern, dass diese gefährliche Virusmutation zu uns eingeschleppt wird", argumentierte Schallenberg in einer Mitteilung an die APA. "Wir haben Großbritannien bereits darüber informiert, dass wir zum Schutz unserer Bevölkerung diese einschneidende Maßnahme treffen müssen. Die Mutation zeigt die große Gefahr, die weiterhin von diesem Virus ausgeht."

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(Red.)

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