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Neue Erfolge mit alter Weisheit

Der EHC Palaoro Lustenau macht mit frischen Kräften mobil.

Jahr eins nach Werner Alfare beim EHC Palaoro Lustenau. Ein Triumvirat führt die Geschäfte des Klubs, nachdem der EHC-Tausendsassa sich von der Spitze in beratende Funktionen zurückgezogen hat. Hinter dem Neubeginn der Eis-Sticker stecken aber auch Ex-EHC-Cracks wie Herbert Oberscheider oder Sigi Haberl jun., die den Verein in ruhigere Gewässer führen. Auf der Trainerbank beerbt Gary Prior den Finnen Kari Eloranta. Der 53-jährige Kanadier vermittelte bisher Legionäre an den EHC, darunter Rob Donovan oder Trevor Burgess. „Wir sind schon länger in Kontakt. Jetzt hat es die Gelegenheit gegeben, zueinander zu finden.“ In der Vorbereitung lief es für die Lustenauer wie geschmiert: aus den letzten sechs Tests resultierten ebenso viele Siege, darunter gegen Dornbirn und die VEU. „Wir wissen aber, dass die Vorbereitung nicht die wahren Verhältnisse aufzeigt“, sagt Prior. Beim EHC orientiert man sich an einer alten Eishockey-Weisheit: Mit der Offensive gewinnt man Spiele, mit der Defensive die Meisterschaft.

Tor

Bernhard Bock ist die klare Nummer eins auf der Torhüterposition. Er schluckte in seiner Comeback-Saison beim EHC zwar mehr Gegentreffer als zuvor in Dornbirn. Verantwortlich für die vielen Tore waren aber mehrheitlich seine Vorderleute. ****

Abwehr

Fast alles neu in der Defensiv-abteilung der Grün-Gelben. Sam Roberts ist der neue Abwehr-Dirigent, er schaffte es vor zwei Jahren ins All-Star-Team der East Coast Hockey League. Mit Matthias Fussenegger (kam von der VEU) und Patric Scheffknecht (Dornbirn) holte sich der EHC zwei Abwehrkünstler mit Meisterwürden. Und Kapitän Thomas Alfare ist nach seiner Verletzung wieder fit. *****

Angriff

Mit Christian Gmeiner (Alberschwende) und Lukas Fritz (Salzburg) wurden Ergänzungen im Sturm gefunden. Damit das offensive Werkl wieder besser läuft, müssen Toni Saarinen und Juha-Matti Vanhanen in der Torproduktion zulegen. Die beiden Finnen dürften sich auf eine stabilere Abwehr verlassen – und müssen defensiv nicht mehr so rackern, wie es in der letzten Saison der Fall war. ****

EISHOCKEY

EHC Palaoro Lustenau

Tor

  • 27 Matthias Fritz (22 Jahre/Aut)
  • 30 Simon Büsel (19/Aut)
  • 31 Bernhard Bock (30/Aut)

Abwehr

  • 4 Samuel Roberts (27/Kan)
  • 17 Thomas Mayer (20/Aut)
  • 18 Thomas Alfare (32/Aut)
  • 25 Christoph Eiler (29/Aut)
  • 43 Matthias Fussenegger (23/Aut)
  • 87 Gerald Penker (33/Aut)
  • 90 Patric Scheffknecht (21/Aut)
  • Fabio Benda (18/Aut)
  • Niklas Felder (15/Aut)

Angriff

  • 5 Florian Schönberger (24/Aut)
  • 7 Lukas Fritz (19/Aut)
  • 9 Benjamin Staudach (21/Aut)
  • 10 Martin Grabher-Meyer (23/Aut)
  • 21 Juha-Matti Vanhanen (33/Fin)
  • 22 Christian Gmeiner (27/Aut)
  • 24 Pascal Kainz (21/Aut)
  • 40 Toni Saarinen (35/Fin)
  • 68 Kevin Schraven (17/Aut)
  • 71 Simon Hämmerle (18/Aut)
  • 89 Adrian Ströhle (21/Aut)
  • 91 Wayne Humpeler (20/Aut)
  • Dominic Haberl (15/Aut)
  • Martin Hofer (16/Aut)
  • Dominik Oberscheider (16/Aut)

Trainer: Gary Prior
Betreuer: Reinhard Diem
Sportlicher Leiter: Sigi Haberl
Fitnesscoach: Stefan Jäger
Physiotherapeuten: Andreas Hammerer , Michael Sohm
Teamarzt: Dr. Robert Peschl

Bewertung:

***** Meisterformat
****gut aufgestellt
*** Durchschnitt
** ligatauglich
* überfordert

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