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Neubau des Feuerwehrhauses rückt näher

Die Männer der Feuerwehr Götzis sehen mit Freude dem neuen Jahr entgegen
Die Männer der Feuerwehr Götzis sehen mit Freude dem neuen Jahr entgegen ©veronika hotz
Götzis / Vor beinahe zwei Jahren wurde in der Gemeindevertretung der Beschluss für den Bau eines neuen, modernen Feuerwehrhauses gefasst. Nördlich der L58, direkt an der Kreuzung mit der neu ausgebauten Pfarrer-Knecht-Straße liegend, soll das lange erwartete Zeughaus für die Männer der Freiwilligen Feuerwehr entstehen.
Bilder der Freiwilligen Feuerwehr Götzis

Die Weichen sind gestellt.
2010 wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der nun vorliegende Projektansatz des Architekturbüros Cukrowicz-Nachbaur in Bregenz ging als Projektsieger daraus hervor.
„Die bestehende Situation befindet sich im Spannungsfeld zwischen den großvolumigen Bauten des Projektes Garnmarkt im Süden sowie einer lockeren Einfamilienhausstruktur im Norden. Der Neubau der Feuerwehr reagiert auf die bestehende Situation mit einem ruhigen und zurückhaltenden Baukörper. Das Gebäude wird bewusst niedrig gehalten und erscheint eingeschossig, “ erläutert das Architektenbüro Cukrowicz-Nachbaur. Die notwendigen Planungen wurden vorangetrieben, sodass im Herbst 2012 mit dem Bau des Feuerwehrhauses begonnen werden kann. Der Optimierungsprozess wurde zusammen mit den Vertretern der Feuerwehr konsequent durchgeführt. Die Gesamtkosten werden mit 5,9 Millionen Euro beziffert. In der Gemeindevertretersitzung Mitte Dezember wurde einstimmig beschlossen, dass das Projekt Feuerwehrhaus zur Weiterbearbeitung, Einreich- und Ausführungsplanung und zur Ausschreibung freigegeben wird.

Teamarbeit von großer Wichtigkeit.
„Die Realisierung des neuen Feuerwehrhauses in Götzis stellt für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Funktionalität von Arbeitsvorgängen, Qualität, Nachhaltigkeit, Architektur und die Einhaltung der vorgegebenen Errichtungskosten müssen in jeder Planungs- und Ausführungsphase sichergestellt sein. Um diese Zielsetzung zu erreichen ist eine Teamarbeit von Planer, Nutzer, Kostenmanager und Bauherrn unumgänglich, “ berichtet Ing. Ralf Scheier vom Bauamt Götzis.

Mehr Platz für Ausrüstung und Löschfahrzeuge.
Über den jüngsten Beschluss zur Freigabe der Einreichplanung für das Projekt an der L58 freut sich natürlich Feuerwehrkommandant Eugen Böckle ganz besonders. „Die Bedarfsanalyse im Jahr 2003 stellte den Auslöser zur Planung dar. Daraus ging hervor, dass die gesetzlichen Vorgaben des Feuerwehrverbandes in unserem in die Jahre gekommenen Feuerwehrhaus in der Gartenstraße nicht mehr gewährleistet sind, “ informiert Böckle. Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr haben sich laut Böckle in den vergangenen 20 Jahren verdreifacht. Über hundert Einsätze jährlich verlangen die Bereitschaft der Feuerwehrmänner. Ganz besonders freuen sich die Florianijünger auf mehr Platz im neuen Gerätehaus und einen geordneten Ablauf in der Organisation innerhalb des neuen Gebäudes. „Wir sind seit 2010 eng in die Planung des Feuerwehrhauses miteingebunden. Fünf Männer sind im Planungsteam und jeder Fachbereich durfte sich einbringen, “ betont Alexander Bell von der Feuerwehr Götzis.

Factbox: (Zahlen & Fakten)
Feuerwehrhaus an der L58
Gesamtkosten: 5,9 Millionen Euro
Voraussichtlicher Spatenstich: Herbst 2012
Vorgesehene Bauzeit: 15 bis 18 Monate
Geplante Fertigstellung: 2014
Feuerwehrmänner in Götzis: 102
Jungfeuerwehr: 14 Buben & 1 Mädchen

Funktion des neuen Feuerwehrhauses:

  • Verwaltungs- und Schulungsbereich mit Mehrfachnutzung als Gemeindevertretungssaal
  • Garagen- und Werkstättenbereich: Verknüpfung der beiden Zonen mittels einer durchgehenden Foyerzone

Weitere Pluspunkte des Neubaus:

  • Sämtliche Hauptfunktionen befinden sich klar und übersichtlich auf einer einzigen Ebene
  • kurze Wegführungen garantieren sowohl einen wirtschaftlichen Betrieb, als auch einen optimalen Funktionsablauf im Einsatzfall
  • Direkte Anbindung an die Tiefgarage des Garnmarktareals
  • Das gesamte Gebäude wird im Niedrigenergiestandard errichtet
  • Materialisierung aus robusten Werkstoffen garantiert eine lange Haltbarkeit und sämtliche verwendete Materialien werden auf ökologische Tauglichkeit untersucht.

Motto der Mannschaft: „Zusammen sind wir stark“

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