"NEOS-Weltraumsprecher" Niko Alm gratuliert Rosetta-Team zur Landung

"NEOS-Weltraumsprecher" Niko Alm gratuliert Rosetta-Team zur erfolgreichen Landung.
"NEOS-Weltraumsprecher" Niko Alm gratuliert Rosetta-Team zur erfolgreichen Landung. ©APA
"Rosetta beweist eindrucksvoll, zu welchen Innovationsleistungen Österreich in der europäischen Kooperation fähig ist", zeigt sich "NEOS-Weltraumsprecher" Alm nach der erfolgreichen Landung des Mini-Labors "Philae" auf einem Kometen begeistert.
"Rosetta": Erste Landung auf Komet

Mit einem besonders hohen Beitrag von rund 43 Millionen Euro habe sich Österreich seit den 90er-Jahren an der Rosetta-Mission der ESA beteiligt, so Alm. Der in der Aussendung als “NEOS-Weltraumsprecher” bezeichnete Alm gratuliert zur erfolgreichen Mission vor allem auch dem Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF), sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dem RUAG Space Austria, Siemens Österreich und allen andere Beteiligten. “Rosetta beweist eindrucksvoll, zu welchen Innovationsleistungen Österreich in der europäischen Kooperation fähig ist. Diese Potenziale müssen wir noch aktiver fördern als bisher, ermöglichen und ausbauen. Abgesehen von – auch meiner – persönlichen Begeisterung für Raumfahrt, sehe ich auch in meiner Rolle als Weltraumsprecher nur durch die Weiterentwicklung unserer Innovationsfähigkeit eine nachhaltige Chance auf ein Wiedererstarken unseres Wirtschaftsstandorts”, so Alm.

Appell an die Bundesregierung

Vor dem Hintergrund großer anstehender Projekte auf europäischer Ebene, wie der Entwicklung eines neuen international wettbewerbsfähigen Modells der Trägerrakete Ariane, den anstehenden Entscheidungen zur finanziellen Beteiligung der ESA an der Raumstation ISS und einer klareren Aufgabenverteilung zwischen EU und ESA, appelliert Alm an die Bundesregierung und an den zuständigen Minister Stöger: “Wir dürfen vor dem Hintergrund eines Abwärtstrends in den Innovationsrankings gerade die Weiterentwicklung der Hochtechnologien und Zukunftspotenziale nicht vernachlässigen und hoffen, dass sich die Bundesregierung für die Zukunft erfolgreicher europäischer Projekte einsetzt.”

Nudelsieb-Foto im Führerschein

Niko Alm ist ein österreichischer Unternehmer und Politiker. Weltweite mediale Aufmerksamkeit zog der nunmehrige NEOS-Abgeordnete mit seinem Führerscheinfoto auf sich: Er bestand darauf, als Pastafari und damit als Anhänger der “Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters” mit einem Nudelsieb auf dem Kopf abgebildet zu werden. Alm berief sich auf eine Begründung in einer offiziellen Broschüre, wonach religiöse Kopfbedeckungen – im Gegensatz zu anderen – auf amtlichen Lichtbildausweisen erlaubt seien.

 

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niko ©Niko Alm: Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung in Führerschein genehmigt. (Bild: APA)

Im April 2013 stellte sich Alm den parteiinternen Vorwahlen der NEOS und erreichte den 18. Platz auf der Bundeswahlliste. Vorübergehend war er als Religionssprecher eingesetzt, wurde jedoch nach kurzer Zeit von Matthias Strolz abgelöst, da sich Alm im EU-Wahlkampf zum Zielobjekt von Angriffen entwickelte: Den NEOS wurde vorgeworfen, Religion lächerlich zu machen. Bei der Nationalratswahl im September erreichten die NEOS fünf Prozent, Alm selbst konnte dabei ein Mandat erzielen und ist seitdem Abgeordneter im österreichischen Nationalrat.

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