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NEOS-Landessprecherin Scheffknecht wird Unternehmerin

Sabine Scheffknecht ist jetzt auch Unternehmerin.
Sabine Scheffknecht ist jetzt auch Unternehmerin. ©Stiplovsek
Gemeinsam mit ihrem Mann hat Sabine Scheffknecht den Weinregal- und Weinklimaschrankhersteller COVINI in Klaus übernommen - sie sieht es als Investition in die Zukunft, da "Politik auf Dauer kein Beruf" sei.

Die NEOS-Vorarlberg-Landessprecherin und Landtagsabgeordnete Sabine Scheffknecht wird Unternehmerin. Wie Scheffknecht auf Anfrage der Wirtschaftspresseagentur.com bestätigte, habe sie gemeinsam mit ihrem Mann Markus Scheffknecht die Firma COVINI GmbH in Klaus zur Gänze gekauft. Das kleine Unternehmen ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von speziellen Weinregalen und Weinklimaschränken spezialisiert und gehörte bislang Lothar und Elisabeth Collini aus dem Umfeld des gleichnamigen Vorarlberger Industrieunternehmens. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Gemeinsam mit ihrem Mann

Konkret erfolgte die Übernahme von COVINI durch die erst jüngst gegründete Scheffknecht Beteiligungs GmbH in Lustenau, die Markus und Sabine Scheffknecht mit unterschiedlicher Beteiligungshöhe gehört. Als Geschäftsführerin ist dort Sabine Scheffknecht eingetragen. Mit der Firmenübernahme erfolgte auch der Kauf aller Patente für die Schränke und Regale.

Markenname “Xi-Weinregal”

Die Unterzeichnung der Kaufverträge sei vor wenigen Tagen erfolgt. Die Übernahme von COVINI gelte rückwirkend per 1. Jänner 2017, sagte Scheffknecht, die bei COVINI als Geschäftsführerin im operativen Tagesgeschäft tätig sein wird. Die Weinregale und Weinklimaschränke werden in Deutschland und Polen produziert und international unter der Marke “Xi-Weinregal” vertrieben. Zu den Kunden gehören die gehobene Gastronomie und Shophersteller sowie Getränkehändler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Absatzgebiet soll in den nächsten Jahren ausgeweitet werden.

Scheffknecht: “Politik ist kein Beruf”

Sabine Scheffknecht begründet ihren Einstieg ins Unternehmertum damit, dass “Politik auf Dauer kein Beruf” sei. Darum dürfe man als NEOS-Abgeordneter auch nicht länger als zwei Legislaturperioden tätig sein. “Man sollte auch als Politiker am Boden bleiben und sehen, wie die Dinge im Berufsleben in der Privatwirtschaft so laufen.” Diese Firmenübernahme sei zudem auch eine Investition in die Zukunft. Warum es ausgerechnet diese Branche geworden sei, begründet Scheffknecht damit, dass sie zehn Jahre lang im Gastronomie-Bereich bei Salzmann am Rohrspitz tätig gewesen sei und dann acht Jahre bei Franke in Hard in der Gastro-Sparte arbeitete. “Ich möchte nicht direkt als Unternehmerin in der Gastronomie arbeiten, aber mit ihr zusammenarbeiten. Dafür ist COVINI ideal geeignet.” Das Land Vorarlberg habe sie über ihr neues berufliches Engagement informiert. (WPA)

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