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NEOS kritisieren neue Volksschule in Dornbirn

Schule in Dornbirn-Haselstauden bald bezugsfertig.
Schule in Dornbirn-Haselstauden bald bezugsfertig. ©Stadt Dornbirn
Der Bau der Dornbirner Volksschule Haselstauden ist kurz vor der Eröffnung. Nun äußern sich die NEOS kritisch zum Bauprojekt.
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Neue Schule verbindet Architektur und Pädagogik

In einer Aussendung kritisierte NEOS-Spitzenkandidat Claudio Errico die gestiegenen Kosten des Bauprojekts. So wurde der Bau in einem Architekturwettbewerb mit 8,5 Millionen Euro ausgeschrieben, koste nun aber "mehr als 12 Millionen plus Umsatzsteuer". Auch habe man zu spät erkannt, dass das Gebäude in der Gefahrenzone für Hochwasser steht. Dadurch musste im Nachhinein ein Hochwasserschutz gebaut werden. Und anstatt die Turnhalle gemeinsam mit der neuen Schule zu bauen, wird es dafür nun eine separate Baustelle geben - "Mehrkosten inklusive".

Auch die Klassengröße entspreche nicht der Schulbauverordnung, die mindestens 60 Quadratmeter vorschreibt. Die Klassen hätten aber nur 53 Quadratmeter. "Das moderne Pädagogik kleine Klassenräume erfordert, ist mir neu", so Errico.

Schulleiter zufrieden

Der Schulleiter Jürgen Sprickler äußert sich gegenüber "Vorarlberg heute" sehr zufrieden mit dem Neubau: "Ich wüsste nicht, was ich an dieser Schule nicht perfekt finden könnte."

FPÖ weist Kritik zurück

"Bauvorschriften sind einzuhalten, Kostengrenzen sind einzuhalten, das ist hier geschehen, das werden wir hier natürlich auch noch belegen, wenn die Abrechnungen da sind. Primär geht es aber darum, dass die Pädagogen, die Direktion und vor allem Kinder die bestmöglichen Arbeitsbedingungen haben. Dies ist gegeben", so Hochbau-Stadtrat Christoph Waibel (FPÖ).

(Red.)

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