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Nenzing beschließt Rekordbudget

Ebenfalls im Budget 2023 vorgesehen: Die Sanierung der Mittelschule Nenzing.
Ebenfalls im Budget 2023 vorgesehen: Die Sanierung der Mittelschule Nenzing. ©Elke Kager Meyer
Einstimmiger Arbeitsauftrag der Gemeindevertretung für anstehende Großprojekte

Nenzing investiert in Zukunftsthemen und beschließt in der jüngsten Gemeindevertretung ein Rekordbudget. „Die letzte Sitzung der Gemeindevertretung war von mehreren Entscheidungen geprägt, die weit in die Zukunft unserer Gemeinde hineinwirken“, bestätigt auch Bürgermeister Florian Kasseroler. Knapp 42, 3 Millionen Euro an Ausgaben (exakt sind es 42.268.700 Euro) an Mittelverwendung stehen 41.420.500 Euro an Mittelaufbringung gegenüber. „Die daraus resultierende Finanzierungsunterdeckung von knapp 850.000 Euro kann durch die Entnahme aus der Haushaltsrücklage kompensiert werden“, erklärt der Bürgermeister. Die hohe Budgetsummer ergibt sich durch Investitionen im Ausmaß von 19,4 Millionen Euro. Darin enthalten sind 5,5 Millionen Euro, die für das Fernwärmewerk Nenzing veranschlagt wurden, vier Millionen für die Sanierung der Mittelschule sowie 5,5 Millionen für das Familienzentrum Gaisstraße.

Jugend und Infrastruktur

Weitere große Posten auf der Ausgabenseite sind Kosten für die Abwasserversorgung (1,4 Millionen Euro), die Wasserversorgung (600.000 Euro), das Feuerwehrwesen (400.000 Euro) sowie Straßen und Radwege (700.000 Euro).

„Die Personalkosten für 122 MitarbeiterInnen – ohne Sozialzentrum – belaufen sich auf 5,9 Millionen Euro“, berichtet Florian Kasseroler weiter. „Die größten Ausgabenbereiche für Transferzahlungen liegen beim Sozialfond mit rund 2,5 Millionen Euro, der Landesumlage mit 1,6 Millionen Euro, dem Gesundheitsfond mit 1,5 Millionen Euro, den Beiträgen an die ARA´s mit 800.000 Euro sowie die Förderung des Nahverkehrs mit 420.000 Euro. Erfreulich ist, dass Darlehen im Rechnungsjahr 2022 im Ausmaß von 4,3 Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt finanziert werden können, und die dafür vorgesehene Fremdmittelabdeckung nicht erforderlich ist.“ Die Leasingverpflichtungen der Marktgemeinde verringern sich übrigens um 276.000 Euro und weisen zum Jahresende einen voraussichtlichen Stand von 1,6 Millionen Euro aus.

Die gemeindeeigenen Abgaben erbringen einen Ertrag von 7,6 Millionen Euro – darin enthalten die Kommunalsteuer mit 6,7 Millionen Euro. Erfreulich schließlich aus Nenzinger Sicht, dass die seitens des Landes prognostizierte Steigerung die den Ertragsanteilen auf 7,4 Millionen Euro ansteigt. „Der größte Teil der Investitionen in Höhe von 19,4 Millionen Euro entfällt auf die wichtigen Zukunftsthemen Kinderbetreuung, Bildung und den weiteren Ausbau der Energieunabhängigkeit. Dazu gab es von allen politischen Fraktionen einen einstimmigen Arbeitsauftrag“, resümiert Bürgermeister Kasseroler.

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