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Nenzing beschließt Rekordbudget

Die geplanten Umbauten an den Nenzinger Schulen schlagen sich auch im Budget nieder.
Die geplanten Umbauten an den Nenzinger Schulen schlagen sich auch im Budget nieder. ©Elke Kager Meyer
Verantwortlich sind laut Bürgermeister Kasseroler „Einmaleffekte“ in der Haushaltsrechnung

Einen Budgetentwurf mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 31.786.400 Euro hat die Nenzinger Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Eine Rekordsumme in der Finanzgebarung der Marktgemeinde: „Maßgebend dafür sind sowohl einnahmen-, wie auch ausgabenseitige Einmaleffekte in der Haushaltsrechnung“, nennt Bürgermeister Florian Kasseroler den geplanten Neu- und Erweiterungsbau der Volks- sowie der Vorarlberger Mittelschule mit drei Millionen Euro, eine Sondertilgungsleistung für Sportplätze und Walgaubad mit knapp 3,6 Millionen Euro und den Vortrag sowie die Verrechnung des Gebarungsabganges aus dem Jahr 2017 mit 1,7 Millionen Euro als Beispiele. Auf der Einnahmenseite schlägt sich auch der Grundstücksverkauf im Bereich „Nagrand“ mit rund fünf Millionen Euro zu Buche, ebenfalls im Budgetentwurf enthalten ist ein Straßenbau-Darlehen für Gurtis mit 1,35 Millionen Euro sowie ein Kanal-Darlehen mit rund 550.000 Euro.

Darlehensstand verringert

„Der geplante Darlehensstand per Ende 2019 beträgt rund 14,5 Millionen Euro und verringert sich gegenüber 2018 um 5,33 Prozent“, berichtet der Bürgermeister. „Nach den geleisteten Sondertilgungen entfallen 68,67 Prozent der Darlehen auf den Wasser- und Siedlungsbau, beziehungsweise den betrieblichen Bereich.“ Die Leasingverbindlichkeiten betragen laut Finanzplan Ende des kommenden Jahres rund 2,8 Millionen Euro. Geplant sind neben den groß angelegten Umbauten der beiden Schulen in Nenzing-Dorf, die 2019 starten sollen, ist sind weiters Ausgaben für Friedhof und Kirchensanierung (300.000 Euro), Parkanlagen und Spielplätze (100.000 Euro) sowie eine Lärmschutzwand und ein Flugdach beim Bauhof geplant. „Dank der Deckelungsbestimmung auf überschaubarem Niveau“ sind laut Florian Kasseroler zwischenzeitlich die Kostensteigerungen beim Sozialfonds – die Steigerung des Anteils für die Marktgemeinde Nenzing betrage 5,48 Prozent beim Sozialfonds sowie 3,48 Prozent beim Spitalsfonds. Erfreulich: Die Kommunalsteuer wird mit 5,6 Millionen Euro prognostiziert. Beschlossen wurde im Rahmen der Gemeindevertretungssitzung auch der Budgetrahmenplan: Insgesamt sind 101 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Marktgemeinde beschäftigt, das „Haus Nenzing“ mit eingerechnet sind es 166 Mitarbeiter.

 

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