Negativserie hält an: VEU Feldkirch verlor in Linz

©Luggi Knobel
3:4-Auswärtspleite der Lampert-Cracks bei den Steel Wings Linz.

AHL: Steel Wings Linz - Bemer VEU Feldkirch 4:3 (1:0, 1:0, 2:3), Torfolge: 11:09 1:0 Lahtinen, 31:25 2:0 Mayrhofer, 40:24 2:1 J. Payr, 45:45 3:1 K.Faren, 57:29 3:2 Dylan Stanley, 58:36 4:2 N. Lahtinen, 59:48 4:3 P. Bolterle

Die BEMER VEU Feldkirch nahm sich am Freitagabend sprichwörtlich selbst die Butter vom Brot. Mit einem unglaublichen Chancenplus auf Seiten der Feldkircher ging die Partie trotzdem mit 3:4 verloren. 54 zu 33 Torschüsse standen am Ende in der Statistik zu Buche.

Im ersten Abschnitt hatten die Montfortstädter die ersten Chancen und der Linzer Goalie kam schnell auf Arbeitstemperatur. Nach einigen Shifts kamen auch die Hausherren in Schwung und bei Scheibenbesitz der Steel Wings im Angriffsdrittel taten sich die Feldkircher ihrerseits schwer sich zu befreien. Ein Powerplay der Linzer überstanden die Feldkircher aber unbeschadet. In der 11 Spielminute entwischte Lahtinen der VEU Hintermannschaft und zog alleine auf Caffi. Mit einem technischen Kabinettstückchen erzielte der Finne die Führung für die Oberösterreicher. Auf der Gegenseite scheiterten die VEU Cracks einerseits am Keeper der Linzer, andererseits ließen die Vorarlberger auch die letzte Präzision vermissen.

Der mittlere Abschnitt war dann ein Spiel wie auf der schiefen Ebene. 21 zu 8 Torschüsse für die VEU Spieler. Zwei ungenützte Powerplaysituationen und am Ende gewann Linz das Drittel erneut 1:0. Linz Kapitän Marcel Mayrhofer zeigte sich für den zweiten Treffer der Hausherren verantwortlich. Das Tor fiel nach einer kurz zuvor überstandenen Unterzahl der Linzer. So ging es dann mit einem 0:2 Handicap in die zweite Drittelpause für die Mannschaft von Headcoach Michael Lampert und das obwohl man in den letzten Minuten Chance um Chance kreierte.

Im Schlussdrittel gelang Julian Payr dann der langersehnte und hochverdiente Anschlusstreffer. Ein Hammer des VEU Defender fand seinen Weg in die Maschen. Dem Goalie der Steel Wings war dabei die Sicht verstellt. Michael Farren, der junge Kanadische Legionär der Stahlstädter brachte die Linzer wieder mit 3:1 in Front. Das Defensivverhalten der VEU war in dieser Situation zu statisch, was der quirlige Stürmer eiskalt ausnützte. Eine vierminütige Überzahl ließen die Feldkircher in weiterer Folge ungenützt verstreichen. Zwar waren wieder sehr gute Chancen dabei, andererseits fing man sich beinahe einen  Shorthander ein. In der 58 Spielminute traf Dylan Stanley zum 2:3. Wenige Sekunden vor dem Anschlusstreffer hatte Caffi für einen sechsten Feldspieler Platz gemacht. Eine Minute später brachte man sich aber erneut um die Früchte des Erfolgs als man sich durch ein Empty Net von Lahtinen wieder auf die Verliererstraße brachte. Ein unnötiger Scheibenverlust war dem Treffer vorausgegangen. Doch aufgeben wollten die Montfortstädter weiter nicht. Erneut mit verwaistem Gehäuse gelang zum dritten Mal der Anschluss. Stanley und Birnstill assistieren Patrick Bolterle zum 3:4. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch 12 Sekunden auf der Matchuhr. Diese überstanden die Linzer und behielten die Punkte in der  Linzer Eisarena. Eine Niederlage die von Spielverlauf aus Sicht der Feldkircher sicherlich in die Kategorie unnötig eingestuft werden muss.

Viel Zeit diese Enttäuschung zu verarbeiten bleibt aber nicht, denn keine 24 Stunden später müssen die VEU Cracks in Wien gegen die Caps wieder bereit sein.

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