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Naturschutzgebiet wird auch 2009 weiter beobachtet

Archivbild
Archivbild ©VMH
Bregenz. Seit man das Mehrerauer Bodenseeufer und den Mündungsbereich der Bregenzerach An-fang der 90er-Jahre unter Naturschutz gestellt hat, wurde die dortige Entwicklung der Flora und Fauna im Zuge wiederkehrender Monitorings laufend beobachtet.

Schwerpunkt der Erhebungen 2009 ist die Vegetation an der Bregenzerach-Mündung. Für eine entsprechende Auftragsvergabe an ein renommiertes Umweltbüro wurden im Stadtrat am 17. Februar dieses Jahres 6.900 Euro netto beschlossen.

Das Mehrerauer Seeufer, das in den Jahren 2002 bis 2005 im Rahmen des Life-Natur-Projektes mit hohem Aufwand renaturiert wurde, ist Teil eines insgesamt 130 ha großen Gebietes, dem die EU zwischenzeitlich auch den Natura-2000-Schutz zugesprochen hat.

Grund dafür ist das dortige Vorkommen sehr seltener Tiere und Pflanzen wie zum Beispiel des „Bodenseevergissmeinnichts”. Dessen Population hat trotz eines Rückgangs 2008 seit Jahren zugenommen und liegt derzeit bei über 100.000 Exemplaren. Wesentlich gefährdeter ist die so genannte „Strandschmiele”. Sie kommt wesentlich seltener vor und könnte vor allem durch illegale Feuerstellen sogar ganz verschwinden.

Mehrerau, 6900 Bregenz, Austria

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