Nationalratswahl 2019: Sebastian Kurz und die Frage der Koalition

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Der ÖVP-Chef hat die "Qual der Wahl" und steht im selben Moment vor einer schwierigen Aufgabe: Mit wem soll die ÖVP eine Koalition schließen: SPÖ, FPÖ oder Die Grünen?

Wahlsieger Sebastian Kurz ließ sich nach der Nationalratswahl 2019 am Sonntagabend noch nicht in die Karten blicken, was er außer Gesprächen mit allen Parteien zu tun gedenkt. Freundliche Worte gab es hingegen in Richtung der Spitzenkandidaten von FPÖ und Grünen. Zu Werner Kogler meinte er etwa: "Er kann ein durchaus recht witziger Typ sein". Auch bei Pamela Rendi-Wagner von der SPÖ denkt er, dass sich über ein Gespräch das im Wahlkampf belastete Verhältnis wieder bessern könnte.

FPÖ bereitet sich auf Opposition vor

Die FPÖ bereitet sich nach dem Wahldebakel aber offensichtlich auf einen Gang in die Opposition vor. Hofer glaubt, dass das Wahlergebnis keines sei, um Regierungsverhandlungen zu führen: "Das heißt, wir bereiten uns auf Opposition vor." Vom Wahlergebnis ist Hofer natürlich "nicht begeistert". Es werde für den Wahlgewinner, ÖVP-Chef Sebastian Kurz, enorm schwer, alle versprechen aus dem Wahlkampf einzulösen - etwa in einer Koalition mit den Grünen oder SPÖ: "Das wird eine Challenge."

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Für Kurz wird es - trotz seines Sieges - eine große Herausforderung. Ideologisch sind die Kurz-ÖVP und "Die Grünen" wohl meilenweit auseinander, ähnlich sieht es in vielen Fragen - wie der Migration - auch mit der SPÖ aus. Ob Kurz noch einmal das "Experiment FPÖ" in Angriff nehmen möchte, hängt einerseits von den Freiheitlichen selbst und auch von ihm selbst ab.

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