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Natascha stellt sich den Medien

Natascha Kampusch stellt sich erstmals der Öffentlichkeit. Dietmar Ecker, Medienkoordinator der 18-Jährigen, sagte, Natascha Kampusch habe entschieden, am Mittwoch dem ORF ein Interview zu geben.

Natascha Kampusch will noch diese Woche ihre Geschichte selbst der Öffentlichkeit erzählen. Laut ihrem Medienkoordinator Dietmar Ecker wird die 18-Jährige am Mittwoch dem ORF ein Interview geben. Außerdem sollen Interviews in der „Kronen Zeitung“ sowie im Wochenmagazin „News“ erscheinen.

„Sie hat sich für diese Medien entschieden, weil deren Verantwortliche auch soziale Kompetenz gezeigt und sich bereit erklärt haben, Frau Natascha Kampusch einen Start in eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen“, hieß es in einer auf der Homepage der PR- und Kommunikationsagentur „Ecker & Partner“ veröffentlichten Erklärung. Der ORF zahle keinen Cent, sagte Ecker der APA. „Er übernimmt den internationalen Vertrieb und organisiert im Hintergrund einiges.“

Für die „Kronen Zeitung“ und für „News“ habe sich Natascha Kampusch entschieden, weil sie hier „einmalige Chancen in der Ausbildung, im Berufsleben und in der Wohnsituation“ bekommen habe. Bei ihrem Gang an die Öffentlichkeit seien der Gesundheitszustand der jungen Frau, die Zumutbarkeit, ihre Zukunftsperspektiven und soziale Lage berücksichtigt worden. Seine Klientin habe einige Angebote „in sehr großer Höhe“ abgelehnt.

Das ORF-Interview wird Ecker zufolge am Mittwochabend ausgestrahlt und von Christoph Feurstein geführt. Eine Bestätigung des ORF stand zunächst aus. Die 18-Jährige soll dabei nicht so gezeigt werden, „dass sie auf der Straße danach erkennbar sein wird“.

Oliver Voigt, Generalgeschäftsführer der „News“-Gruppe, bestätigte, dass sich „News“ gemeinsam mit der „Kronen Zeitung“ die Exklusivrechte sichern konnte. „Ich bin glücklich und froh darüber, dass Österreichs größter Magazingruppe dieses Vertrauen entgegen gebracht wurde – vor allem angesichts der Irritationen der vergangenen Woche“, meinte er mit Blick auf die umstrittene „News“-Covergeschichte: „Das Protokoll des Leidens“. Geführt wird das Interview von „News“-Herausgeber Alfred Worm.

Über die Höhe der Zahlungen an Österreichs prominentes Entführungsopfer wollte sich Voigt nicht näher äußern, nur so viel: „Es geht bei dem Paket um seriöse Zukunftsperspektiven und ein Leben nach dem ’Medienhype’. Wir werden Frau Kampusch ein Stück weit in ihrem Leben begleiten und ihr den Wiedereinstieg ermöglichen.“ Mit der „Kronen Zeitung“ habe man das Übereinkommen getroffen, dass „beide Medien gleichzeitig zum Zug kommen“. Für gewöhnlich ist „News“ im Straßenverkauf ab Mittwochnachmittag erhältlich. Am späten Nachmittag erscheint auch die „Krone“ in der Abendkolportage.

Während am Wochenende Medienvertreter heftig die Interviewdeals verhandelten, traf sich Natascha Kampusch einem Bericht der Tageszeitung “Österreich“ zufolge am Sonntag mit ihrer Mutter Brigitte Sirny. Abseits des medialen Rummels um exklusive Interviewrechte hat die Polizei heute ihre Gespräche mit Natascha Kampusch fortgesetzt. Sie sollten nach einem Beginn gegen 14.00 Uhr in 20-Minuten-Einheiten und von regelmäßigen Pausen unterbrochen bis etwa 17.00 Uhr dauern, hieß es vom Bundeskriminalamt. „Das ist das tägliche Pensum, das auch von ärztlicher Seite gestattet wird.“

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