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Nasser Start in Wimbledon

Der Eröffnungstag beim Tennis-Turnier in Wimbledon ist dem englischen Regen zum Opfer gefallen. Spielt das Wetter mit, sind am Dienstag beim dritten Tennis-Grand-Slam-Turnier des Jahres drei Österreicher im Einsatz.

Keines der Auftaktmatches am Montag wurde zu Ende gespielt. Roger Federer war auf dem besten Weg, mit seinem 42. Rasensieg en suite den Uraltrekord des Schweden Björn Borg auszulöschen. Im Spiel zwischen dem Titelverteidiger und dem Franzosen Richard Gasquet stand es beim Abbruch 6:3,1:2.

Jürgen Melzer musste bei 6:5 und Einstand bei Aufschlag seines französischen Gegners Nicolas Mahut die Flucht vor dem Nass antreten. Oliver Marach hätte gegen Yeu-Tzuoo Wang die dritten Partie des Tages auf einem Nebencourt bestreiten sollen, doch statt Tennis zu spielen, mussten sich er und die anderen Profis die Zeit vertreiben, denn nicht jeder bekam sofort einen Trainingsplatz im Trockenen.

Wimbledon 2006 sicherte sich damit schon am ersten Tag einen Platz in den Geschichtsbüchern der All England Championships. Dass überhaupt kein Spiel am Eröffnungstag beendet werden konnte, hat es zuletzt 1991 gegeben. In dem Jahr, als Michael Stich den Titel geholt hatte, waren nach vier Tagen lediglich 52 der angesetzten 240 Matches gespielt worden. Die Folge war, dass erstmals am traditionell freien Sonntag bei Halbzeit des Turniers gespielt werden musste.

Die ersten Regenwolken nach fast sechs Wochen schönsten Wetters sollen auch am Dienstag noch nicht restlos abgezogen sein. Spielt das Wetter dennoch mit, sind am Dienstag drei Österreicher im Einsatz. Oliver Marach soll um 13:00 Uhr auf Court 7 gegen den Taiwanesen Yeu-Tzuoo Wang antreten, die Partie von Jürgen Melzer gegen den Franzosen Nicolas Mahut wird auf Court 8 als zweite Partie des Tages gespielt. Alexander Peyas Match gegen den Georgier Irakli Labadse wurde noch nicht fix terminisiert.

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Wimbledon 2006
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