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Nahwärmeprojekt steht vor Fertigstellung

Die Verlegung der Nahwärmeleitungen ging in Hard plangemäß vonstatten und steht vor der Fertigstellung.
Die Verlegung der Nahwärmeleitungen ging in Hard plangemäß vonstatten und steht vor der Fertigstellung. ©Andrea Fritz-Pinggera

Die Gemeinde Hard hat ihr erstes Ziel in Richtung alternativer Energieversorgung von Hard erreicht. Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde das ambitionierte Harder Nahwärmeprojekt fertig gestellt. Der vorläufige Endausbau mit 41 angeschlossen Gebäuden ist fixiert und steht kurz vor dem Abschluss der Bauarbeiten

Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit fiel vor über einem Jahr – im April 2010 – der Startschuss für ein ambitioniertes Projekt der Gemeinde Hard in Richtung Energieautonomie und Versorgung mit umweltfreundlicher, erneuerbarer Energie: Die Abwärme des Heizkraftwerkes der Firma “Biostrom” sollte über ein Wärmeleitungsnetz in Hard zur Beheizung von Gebäuden genutzt werden. Von Anfang an dabei waren als Abnehmer, dank eines einstimmigen Beschlusses der Gemeindevertretung, die Marktgemeinde Hard mit ihren Gebäuden und als zweitgrößter Abnehmer die Firma Alpla in Hard. Nun galt es weitere Abnehmer zu finden und sie von einem Ersatz ihrer fossilen Heizanlagen durch Nahwärme aus Biomasse zu überzeugen.

Zielvorgabe übertroffen
Martin Fink, dem Geschäftsführer der “Nahwärme Hard GmbH” gelang es
durch viel Einsatz und Überzeugungsarbeit den projektierten Ausbau bis zum Abschluss sogar noch zu übertreffen. Nun wurden 41 Gebäude, angefangen vom Einfamilienhaus, über Wohnblöcke, kleinere und große Firmen, Schulen, Seniorenheim, Feuerwehrhaus ja selbst die Kirche angeschlossen. Die Gebäude werden über 6,1 km Leitungslänge mit ca. 8.100 MWh/Jahr Wärme versorgt. Damit wurde die ursprüngliche Zielsetzung um über
20% übertroffen!

Investitionsvolumen von 2,9 Mio Euro
Die Projektgruppe bestand aus Projektleiter Stefan Oberhauser von der Firma
Wirkungsgrad, Geschäftsführer Martin Fink, DI Bernhard Kathrein (Raumplaner der Gemeinde), Doris Steurer (Biostrom) und Peter Bildstein als Vertreter
der Politik und Aufsichtsratsvorsitzender der Nahwärme Hard GmbH.
Fallweise ergänzt wurde die Gruppe durch Christian Häusle, dem Geschäftsführer
der Firma Wirkungsgrad und Walter Sternath von der Raiffeisenbank am Bodensee. In zahlreichen Sitzungen wurden rasch und umsichtig alle erforderlichen Entscheidungen getroffen, immerhin ging es um ein Investitionsvolumen von rund 2,9 Millionen Euro. Nicht zu vergessen auch der vorbildliche und flexible Einsatz der beauftragten Firmen, vor allem BIS, Rhomberg-Bau sowie Oberhauser & Schedler, ohne den das Projekt ebenfalls nicht in dieser Zeit realisierbar gewesen wäre.

Großer Schritt in Richtung Energieautonomie
“Mit diesem Vorzeigeprojekt haben wir bereits viel erreicht. Durch den Einsatz von erneuerbarer Energie konnte sowohl ein Beitrag zum Klimaschutz durch CO2 Reduktion geleistet werden, als auch die Abhängigkeit von Öl und Gas reduziert werden”,
sind sich Umwelt-Gemeinderat Peter Bildstein und Bürgermeister Harald Köhlmeier einig. Den Weg in Richtung Energieautonomie der Gemeinde möchte das Gemeindeoberhaupt konsequent fortsetzen. Sein Ziel ist es, bis 2015 rund 50 % des öffentlichen Energiehaushaltes mit erneuerbarer Energien abzudecken. Mit Hilfe des bereits eingerichteten, zweckgebundenen Fonds über eine halbe Million Euro und das Vorantreiben dieser Zielsetzung durch einen Energiebeirat unter seiner Leitung wird diese Absicht zielstrebig weiterverfolgt.

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