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Nahversorgung am Prüfstand

Schnifis.Personelle Weichenstellungen beim „Dorfladen“ in Schnifis lassen hoffen.

„Ein Dorfladen ist mehr als nur ein Einkaufmarkt“, macht Julius Schedl, Geschäftsführer des Vereins „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“ aufmerksam, dass im Dorf meist die „persönliche Ansprache“ von den Leuten hinter dem Ladenpult entscheidend für die Konsumenten ist. In Schnifis kämpft der Dorfladen seit Jahren ums Überleben. Jetzt hofft man eine Zukunftsstrategie gefunden zu haben, die für die Zukunft Perspektive gibt.

Kommunikative „Drehscheibe“

Mit Erika Petritsch konnte eine erfahrene Kauffrau gewonnen werden, die die operativen Geschäfte gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und dem zehnköpfigen Vorstand meistern will. Wie das funktionieren soll, wurde im Rahmen einer gemeinsamen Klausur festgelegt. So soll neben der Nahversorgung der Dorfladen auch „Drehscheibe“ für den Informationsaustausch im Dorf werde und damit Beitrag zur innerörtlichen Kommunikation und zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. Als Arbeitgeber und Lehrlingsausbilder stärkt der „Dorfladen“ die Identität und das regionale Bewusstsein.

Genossenschaft

Der Vorteil eines Genossenschaftsladens wie in Schnifis ist, dass viele Menschen des Dorfes in das Projekt „Nahversorgung und Lebensqualität“ aktiv mit einbezogen werden können. Weiterentwicklung des Sortiments mit „Ländle- und Regionalbezug“, Verbesserung der Dienstleistungen, aktive Kommunikations- und Werbearbeit nach innen und außen sowie die Zusammenarbeit mit Schnifner Vereinen sind unmittelbare strategische Ziele.

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