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Närrisches Treiben um Funkenzunft Bludenz

Historiker Manfred Tschaikner zweifelt das Jubiläum an.
Historiker Manfred Tschaikner zweifelt das Jubiläum an. ©VOL.AT
Bludenz - Der Historiker Manfred Tschaikner zweifelt am 350-Jahr-Jubiläum der Funkenzunft Bludenz.

Die Funkenzunft Bludenz feiert ihr 350-jähriges Bestehen. Und das mit großem Pomp: Am kommenden Sonntag veranstaltet sie den Landesnarrentag. Tausende Besucher werdem erwartet, dutzende Sponsoren unterstützen die Veranstaltung. Auf Werbeplakaten und im Internet wird mit dem Jubiläum geworben. Der Historiker Manfred Tschaikner lässt sich davon nicht beeindrucken. Er bezweifelt, dass der Verein tatsächlich so alt ist, wie er vorgibt zu sein.

„Kenne jeden Zettel”

Tschaikner hat sich durch die Stadtratsprotokolle jener Zeit gewühlt und nicht einen einzigen Hinweis auf den Verein gefunden. “Ich kenne jeden Zettel”, sagt er. Im besten Fall, so der Historiker, sei der Verein 80 bis 90 Jahre alt. Die Funkenzunft hält ihrerseits dagegen. Für Alt-Zunftmeister Anton Kuthan ist es nur logisch, dass es kein gestempeltes Dokument gibt, in dem die Gründung des Vereins festgehalten wird. Das, meint er, widerspreche dem anarchischen Kern der Fastnacht: “Der Narr stellt sich ja außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung, damit er sie hinterfragen kann.”

Den ganzen Artikel lesen Sie hier in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

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