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Nadine muss Klasse wiederholen

Dass Nadine auch nach einem möglichen Rausfall von "Starmania" weiter Musik machen will, ist für sie klar. Die Schule möchte sie jedoch auf jeden Fall noch fertig machen. 

Dabei ist es ihr egal, ob dies gleich jetzt passiert oder erst in ein paar Jahren. „Ich bin ja noch jung genug und habe genügend Zeit, die Matura nachzumachen“, so die 16-Jährige. In ihrem Gymnasium sei sie derzeit „beurlaubt oder ’krank’, ich komme halt zurück, wenn ich wieder ’gesund’ bin.“ Die siebente Klasse müsse sie dennoch wiederholen.

Falls es mit der Musik nicht dauerhaft klappt, könnte sie sich auch vorstellen, Biologie zu studieren. Eines ihrer Lieblingsfächer sei auch Zeichnen, das sei jedoch mehr ein Hobby. Ihr einstiges Lieblingsfach Mathematik reizt sie mit zunehmendem Alter immer weniger. „Das wird immer unlogischer, und ich frage mich, wofür ich das alles einmal brauchen soll.“

Dass sie jetzt plötzlich in einer Erwachsenen-Welt lebt, sei ihr gar nicht richtig aufgefallen, Problemen bietet sie die Stirn: „Ich war immer schon ein selbstständiger und eigensinniger Mensch. Man muss sich das Leben selber hart machen. Ich kämpfe oft um Sachen, wo es gar nicht nötig ist.“ Rückblickend habe sie bei „Starmania“ bisher viel gelernt, vor allem über Kommunikation.

Ob sie in Zukunft deutsch oder englisch singen wird, in Richtung Pop oder Soul geht, weiß sie noch nicht. „Ich will so viel wie möglich machen, weil mir ja so schnell fad wird.“ Ob man verschiedene Stile auf einem Album vereinen könne? „Naja, eher nicht. Aber ich wechsle halt von Album zu Album kunterbunt die Genres“, so Nadine selbstbewusst.

Diesen „eigenen Kopf“ setze sie auch bereits jetzt durch: „Ich bin ich, ich will immer meine Version machen. Wenn der Produzent Thomas Rabitsch sagt, ’das singt Alicia Keys aber anders’, sage ich ihm. dass ich aber so singe.“ Diesen Einzelkämpfer-Geist will sie auch nicht aufgeben, auch nicht, falls sie nicht als Solo-Sängerin auftritt, sondern sich in eine Gruppe einfügen muss, wie es zum Beispiel von „Universal“-Chef und „Starmania“-Juror Hannes Eder als Möglichkeit angedeutet wurde.

„Ich bin Einzelgänger. Mach gerne, was ich will. In der Gruppe muss man immer Rücksicht auf die anderen nehmen.“ Im Duo könnte sie sich jedoch eine Karriere vorstellen und fügt dann noch an: „In einer Gruppe zu beginnen ist aber vielleicht doch leichter. So abwegig ist das gar nicht.“ Der Nachsatz überrascht: „Aber eher mit Buben als mit Mädchen.“

Einen Favoriten in der Gruppe hat Nadine nicht. „Es wundert mich, dass ich mich mit allen so gut verstehe. Normalerweise kann ich nicht jeden Tag die gleichen Leute sehen.“ Für den Fall, dass ihre Karriere nach „Starmania“ nicht so recht funktioniert, hat sie auch schon einen Plan. „In zwei Jahren bin ich 18, dann mache ich eine kurze Pause. Schließlich möchte einmal nach Amerika. Dort könnte ich mir gut vorstellen, Karaoke zu singen oder mich einfach auf der Straße zu musizieren. Schließlich ist Musik das, was ich machen will.“

Morgen, Freitag, steht sie bei „Starmania“ mit dem Song „Where You Lead“ von Carol King auf der Bühne.

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