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Nachhaltig: Ein Vorarlberger Aussteller in Paris

Bregenz - Dass Vorarlbergs Bauszene und Architektur europaweit und darüber hinaus breite Beachtung genießen, beweisen nicht nur der dem Land zuteil werdende "Architektur-Tourismus", sondern z. B. auch die Vielzahl von Einladungen und Berufungen hiesiger Architekturschaffender zu verschiedensten Wettbewerben, Symposien etc. weltweit.

Wie sehr vor allem die Nachhaltigkeit des hierzulande praktizierten Planens, Bauens, Wohnens, Mobilseins, auch des Ressourceneinsatzes andernorts zu beeindrucken vermag, beweist eine am 12. Mai im Pariser Palais Chaillot startende Spezial-Wanderausstellung „habiter ècologique” (Ökologisches Wohnen), die allein an ihrem ersten „Austragungsort” 70.000 Fach- und Laienbesucher erwartet und auf der Vorarlberg gleich dreifach Nachhaltigkeits-Anschauungsunterricht erteilt.

Im Headquarter der Bregenzer Rhomberg-Gruppe, mit direktem Blick auf die (bereits umgesetzte bzw. eben im Werden befindliche) Verbauung Sandgrubenweg, präsentierten heute Ausstellungs-Kuratorin Prof. Dominique Gauzin-Müller, Arch. DI Wolfgang Ritsch und die Rhomberg-Manager Mag. Michael Zangerl und Betr.Oec. Ing. Martin Summer die drei Vorarlberger Inputs in die bereits bis weit in 2010 gebuchte Ausstellung, die auch in Marseille, Montpellier, Grenoble, Liege (B) und sogar in Taiwan Station machen wird. Zum einen ist es eben besagtes Projekt Sandgrubenweg „inkl. Wohnen”, bei dem Rhomberg unter ministerieller und universitärer Begleitung Nachhaltigkeit aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Perspektive praktizierte und die Einfamilienhaus-Vorzüge beispielgebend in den mehrgeschossigen Wohnbau transferierte.

DI Wolfgang Ritsch wurde als einer von europaweit acht Architekten zur Teilnahme am Ideenwettbewerb über öko-bewusstes Wohnen im städtischen Umfeld eingeladen. Er plante für eine konkrete hochurbane Pariser Situation ein so genanntes Energieplus-Projekt. Es ist energetischer Selbstversorger, speist sogar Überschussenergie aus der Photovoltaikanlage ins Netz und setzt – an einer extrem frequentierten Hauptverkehrsstraße situiert – schallschutztechnisch neue Maßstäbe.

Den dritten Vorarlberger Beitrag zur mit Spannung erwarteten Ausstellung, die zukunftsorientierte Lösungsansätze für großstädtisches Wohnen im 21. Jahrhundert vermitteln möchte, liefern die „Baukünstler” Martin Rauch (mit seinem Lehmbau in Schlins) und Walter Unterrainer (mit der von ihm geplanten Passivhaussiedlung in Batschuns). Diesem Verbund gehört auch Anna Heringer von der Kunstuniversität Linz an, die ein von Roland Gnaiger begleitetes 3. Welt-Projekt umgesetzt hat.

 

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