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Nach tödlicher Attacke auf Soldat: Hunde befinden sich in Quarantäne

Nach der tödlichen Attacke auf einen Soldaten, sind die beiden Hunde nun in Quarantäne.
Nach der tödlichen Attacke auf einen Soldaten, sind die beiden Hunde nun in Quarantäne. ©APA/ROBERT JAEGER
Nach der tödlichen Hundeattacke in der Flugfeld-Kaserne sind die Ermittlungen am Freitag weiter am Laufen. Die beiden Hunde befinden sich derzeit in Quarantäne.
Soldat von Militärdiensthunden getötet

Nach einer tödlichen Hundeattacke auf einen Soldaten des Jagdkommandos in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt waren die Erhebungen am Freitag weiter im Gange. Aufbauend auf den Ergebnissen der polizeilichen Ermittlungen "werden wir alle Maßnahmen setzen, um derartige Vorfälle in Zukunft zu vermeiden", betonte Dietmar Rust, Leiter der Medienarbeit des Verteidigungsministeriums, am Freitag.

Soldat von Hunden getötet: Tiere in Quarantäne

Die beiden Tiere befinden sich in Quarantäne und werden von Hundeführern betreut - "das entspricht den gültigen Richtlinien bei Hundebissen", sagte Rust zur APA. Militärhunde werden einmal jährlich durch Mitarbeiter der Hundestaffel, einen Veterinärmediziner und einen für militärische Sicherheit zuständigen Offizier überprüft. Einer der beiden Belgischen Schäferhunde, ein fertig ausgebildeter Zugriffshund, sei erst im Oktober kontrolliert worden, sagte Rust: "Hier hat es keine Auffälligkeiten gegeben." Der zweite sei erst sechs Monate alt.

Soldat von Hunden getötet: Unfallhergang wird untersucht

Der Unfallhergang wird von Staatsanwaltschaft und Polizei untersucht, auch die Arbeit der vom Bundesheer eingesetzten Untersuchungskommission war im Laufen. Diese Stelle wurde unter anderem mit einem Veterinärmediziner, einem Arzt und einem Juristen besetzt und soll "alles eruieren, was mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen könnte", etwa was die Hunde oder die Ausbildung betreffe, sagte Rust. Dabei stütze sich die Kommission auf die Erkenntnisse der Polizei, mit der man eng zusammenarbeite. "Wir unterstützen die Exekutive bei der lückenlosen Aufklärung", betonte Rust.

(APA/Red)

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